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Der WM-Skandal um die umstrittene Aufhebung der Rotsperre für US-Stürmer Folarin Balogun hat das Achtelfinale der Weltmeisterschaft überschattet und weitreichende politische Konsequenzen nach sich gezogen. Trotz der Erlaubnis für Balogun, im entscheidenden Spiel gegen Belgien aufzulaufen, musste das US-Team eine deutliche 1:4-Niederlage hinnehmen und scheidet damit aus dem Turnier aus. Der Weltfußballverband FIFA hatte die Sperre zur Bewährung ausgesetzt, nachdem Balogun im Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina die Rote Karte gesehen hatte.
Die Entscheidung des Weltverbandes, die Sperre Baloguns aufzuheben, zog massive Kritik auf sich, insbesondere da bekannt wurde, dass US-Präsident Donald Trump persönlich bei FIFA-Boss Gianni Infantino interveniert hatte. Trump bestätigte, um eine Überprüfung der Roten Karte gebeten zu haben, da er sie nicht für gerechtfertigt hielt und alle besten Spieler auf dem Platz sehen wollte. Infantino räumte einen Anruf von Präsident Trump ein, betonte jedoch die Unabhängigkeit der FIFA-Disziplinarkommission. Die internationale Presse sieht sowohl Trump als auch Infantino massiv in der Kritik, wobei einige Medien sogar Infantinos Rücktritt forderten und von einem „Generalverdacht“ sprachen, der über die WM schwebt. Der belgische Verband legte gegen die Entscheidung Einspruch ein, der jedoch von der FIFA abgewiesen wurde, und drohte weitere Schritte an.
Belgien reagierte nach dem 4:1-Sieg gegen die USA mit deutlicher Häme und einer spitzen Botschaft. Die Spieler führten nach Romelu Lukakus Tor zum 4:1-Endstand in der Nachspielzeit den sogenannten „Trump-Tanz“ auf – eine klare Anspielung auf die Rolle des US-Präsidenten in der „Causa Balogun“. Auch über Social Media griffen die Belgier das Thema auf, indem sie Bilder von Lukakus Jubel mit Untertiteln wie „Hebt das hier auf“ oder „Es heißt Fußball und nicht Soccer“ versahen. Der US-Stürmer Folarin Balogun selbst äußerte Verständnis für die Kontroverse um seine aufgehobene Sperre, betonte aber, nicht in den Entscheidungsprozess involviert gewesen zu sein.
Mit dem Ausscheiden der USA sind nun alle drei Gastgeberländer der WM 2026 aus dem Turnier geflogen. Neben den Vereinigten Staaten, die im Achtelfinale scheiterten, sind auch Kanada und Mexiko bereits ausgeschieden. Kanada verlor im Achtelfinale mit 0:3 gegen Marokko, und auch Mexiko konnte sich nicht für das Viertelfinale qualifizieren. Das frühzeitige Ausscheiden aller Co-Gastgeber, die mit Heimvorteil und der Unterstützung zehntausender Fans angetreten waren, wurde vor Turnierbeginn kaum vorhergesagt und verstärkt die Diskussionen um die sportliche Integrität und die politische Einflussnahme bei dieser Weltmeisterschaft.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Geschrieben von: Redaktion
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