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Das Verfahren gegen zwei Verdächtige wegen mutmaßlicher Sabotage an deutschen Kriegsschiffen bei Blohm+Voss ist eingestellt worden. Nach NDR-Informationen fanden sich keine Beweise für die Beschädigung der Schiffe, was zu einer Beendigung der Ermittlungen in diesem spezifischen Kontext führte. Ursprünglich standen ein 54-jähriger Grieche und ein 37-jähriger Rumäne im Fokus der Ermittlungen, denen vorgeworfen wurde, an den deutschen Korvetten Schäden herbeigeführt zu haben.
Die Vorwürfe, die in den vergangenen Monaten für Aufsehen sorgten, bezogen sich auf mehrere mutmaßliche Sabotageakte an Marineschiffen, die auf dem Werksgelände von Blohm+Voss instand gesetzt wurden. Im Juni 2025 sollen die Verdächtigen bei Schweißarbeiten an Bord der Korvette „Köln“ den Hauptschalter „Q2“ in einer Schalttafel ausgeschaltet haben, wodurch das gesamte Schiff strom- und sauerstofflos wurde. Dies führte zu einer Rauchentwicklung und einem überhitzten Kondensator, wobei Ermittler befürchteten, dass sich ein Feuer hätte ausbreiten und das Schiff möglicherweise zerstören können.
Ein weiterer Fall, der in den Ermittlungen eine Rolle spielte, betraf die Korvette „Emden“. Hierbei sollen im Januar 2025 rund 20 Kilogramm Strahlkies in den Motorbereich des Schiffes gelangt sein, was unbeachtet langfristig zu erheblichen Schäden geführt hätte. Berichten zufolge umfassten die Ermittlungen der Zentralstelle Staatsschutz der Generalstaatsanwaltschaft Hamburg insgesamt sieben Fälle versuchter Sabotage an fünf verschiedenen Marineschiffen der strategisch wichtigen K130 Braunschweig-Klasse, darunter auch durch zerstochene Frischwasserleitungen und entfernte Tankdeckel von Treibstofftanks. Die Verdächtigen sollen bei einem Subunternehmen von Blohm+Voss angestellt gewesen sein, das auf Malerarbeiten spezialisiert ist.
Die beiden Männer wurden im Februar 2026 in Hamburg und Griechenland festgenommen, und es wurde wegen versuchter Sabotage an Verteidigungsmitteln ermittelt. Im März 2026 hob die Generalstaatsanwaltschaft Hamburg jedoch die Haftbefehle gegen die Beschuldigten auf, da der dringende Tatverdacht fehlte. Die Ermittlungen in dem Fall dauern zwar an, jedoch konnte für die angezeigte Beschädigung der Schiffe keine ausreichende Beweisgrundlage gefunden werden, was zur Einstellung des Verfahrens gegen die Verdächtigen führte.
Im Zuge der Untersuchungen wurden auch mögliche Verbindungen zu Hintermännern oder Agenten geprüft, die solche Taten in Auftrag gegeben haben könnten. Diese Art von Vorfällen wird in einem breiteren Kontext von hybriden Angriffen und Spionage betrachtet, die in Europa zunehmen und die Sicherheit maritimer Infrastruktur betreffen. Die Werft Blohm+Voss, die seit Februar 2026 als Teil von NVL zu Rheinmetall gehört, ist ein zentraler Standort für den Marineschiffbau in Deutschland.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Geschrieben von: Redaktion
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