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Die Hansestadt Hamburg hat ihren Grundbesitz im vergangenen Jahr durch gezielte Zukäufe maßgeblich erweitert und hält nun direkt oder über ihre öffentlichen Unternehmen knapp die Hälfte der gesamten Stadtfläche. Aktuell gehören 49,5 Prozent der Fläche Hamburgs der Stadt selbst, ein Anstieg, der die kontinuierliche und strategische Flächenpolitik der Freien und Hansestadt unterstreicht. Hamburg erstreckt sich insgesamt über eine Fläche von rund 755 Quadratkilometern.
Im vergangenen Jahr hat Hamburg insgesamt 87,8 Hektar Fläche für 49,3 Millionen Euro erworben. Demgegenüber standen Verkäufe von 81,8 Hektar zum Preis von 14 Millionen Euro. Dies resultierte in einem Nettogewinn an Grund und Boden. Zu den bedeutendsten Ankäufen zählte eine 69.000 Quadratmeter große landwirtschaftliche Fläche in Harburg, die für den zukünftigen Wohnungsbau vorgesehen ist. Ein weiterer wichtiger Erwerb war das rund 147.690 Quadratmeter große Gelände der insolventen Werft Pella Sietas in Neuenfelde, das für etwa 20 Millionen Euro an die Stadt ging und strategisch bedeutsam ist.
Die Ausweitung des städtischen Grundbesitzes ist Teil einer umfassenden Flächenstrategie des Senats, die auf eine nachhaltige Stadtentwicklung abzielt. Durch den Erwerb von Flächen sichert die Stadt wichtige Potenziale für den Wohnungsbau, insbesondere für bezahlbaren Wohnraum, sowie für große Stadtentwicklungsprojekte. Zudem dienen die Zukäufe der Sicherung von Flächen für die Infrastruktur, den Hochwasserschutz, den Naturschutz und die Schaffung von Stadtgrün. Dieser Ansatz ermöglicht es Hamburg, die Stadtentwicklung aktiv zu gestalten und auf die Bedürfnisse einer wachsenden Metropole zu reagieren.
Finanzsenator Andreas Dressel betonte, dass Hamburg mit dieser positiven Flächenbilanz seine Flächenpolitik engagiert und vorausschauend gestalte, um eine lebenswerte und zukunftsfähige Metropole zu bleiben. Auch in Anbetracht einer schwierigen Haushaltslage in den kommenden Jahren setzt die Stadt klare Prioritäten, wobei der Fokus auf bezahlbarem Wohnen liegt. Die Flächenpolitik der Stadt, die auch Erbbaurechte und die Zusammenarbeit mit städtischen Unternehmen umfasst, ist entscheidend, um die gesteckten Ziele zu erreichen.
Der Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) spielt eine zentrale Rolle bei der Umsetzung dieser Politik. Mit der Strategie, mehr Flächen dazuzugewinnen als abzugeben, verfolgt Hamburg das Ziel, eine kompakte und flächensparende Siedlungsentwicklung voranzutreiben, die auch den Klimaschutz und die grüne Infrastruktur berücksichtigt. Die Stadt behält damit die Kontrolle über entscheidende Entwicklungsbereiche und legt das Fundament für zukünftige Projekte im Sinne der gesamten Stadtgesellschaft.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Geschrieben von: Redaktion
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