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Hamburg war erneut Schauplatz der Triathlon-Weltmeisterschaft, bei der die deutsche Mixed-Staffel den fünften Platz belegte und somit das angestrebte Podium verpasste. Gold in einem spannenden Rennen sicherte sich Frankreich. Das deutsche Quartett musste kurzfristig auf Henry Graf verzichten, während die Australierin Richelle Hill auf der Fahrradstrecke zu Fall kam.
Die deutsche Mannschaft, bestehend aus Lisa Tertsch, Valentin Wernz, Franka Rust und Tim Hellwig, zeigte auf den anspruchsvollen Strecken rund um den Rathausmarkt eine kämpferische Leistung. Startläuferin Lisa Tertsch, die am Vortag im Einzelrennen eine starke Silbermedaille gewonnen hatte, übergab das Rennen zunächst in Führung. Valentin Wernz, der kurzfristig für Henry Graf eingesprungen war, konnte die Führung nicht halten und übergab als Vierter. Franka Rust kämpfte sich im dritten Abschnitt durch das, was sie später als das „härteste Rennen ihres Lebens“ bezeichnete, und übergab das Staffelholz als Fünfte an Schlussläufer Tim Hellwig, der diese Position bis ins Ziel verteidigte.
Der Titel ging an das favorisierte Team aus Frankreich mit Léonie Periault, Tom Richard, Emma Lombardi und Dorian Coninx, die sich in 1:18:37 Stunden durchsetzten. Dorian Coninx entschied den Wettkampf im Zielsprint gegen Csongor Lehmann aus Ungarn für sich. Die Silbermedaille holte sich Ungarn, Bronze ging an Großbritannien, während die USA knapp das Podium verpassten und Vierte wurden. Mit diesem Sieg sicherte sich Frankreich auch das erste automatische Qualifikationsticket für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles.
Ein herber Rückschlag für das deutsche Team war der Ausfall von Henry Graf. Er konnte aufgrund von Achillessehnenproblemen nicht an der Mixed-Staffel teilnehmen, nachdem er am Samstag im individuellen Männerrennen einen beeindruckenden dritten Platz erreicht hatte. Graf hatte sich im Einzel nur dem Australier Matthew Hauser und dem Portugiesen Vasco Vilaça geschlagen geben müssen und war „mega glücklich“ über seinen Podestplatz, äußerte aber bereits Bedenken hinsichtlich seiner Achillessehne für das Staffelrennen.
Der SUZUKI World Triathlon Hamburg, der in diesem Jahr bereits zum 24. Mal stattfand, zog als größter Triathlon der Welt erneut Tausende von Zuschauern an die Binnen- und Außenalster sowie entlang der Radstrecke durch die Innenstadt. Neben den Elite-Rennen gab es auch Open Races für Amateure. Das gesamte Wochenende war geprägt von hochklassigem Sport und zeigte einmal mehr die Faszination des Triathlonsports in der Hansestadt.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Geschrieben von: Redaktion
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