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Fußball-Star Christian Eriksen vom VfL Wolfsburg hat mit einem individuellen Reha-Programm in seiner dänischen Heimat begonnen. Diese Maßnahme folgt auf einen erneuten Zusammenbruch des Mittelfeldspielers auf dem Spielfeld Anfang Juni, dessen Zukunft im Profifußball weiterhin ungewiss bleibt. Der dänische Nationalspieler war am 7. Juni 2026 während eines Freundschaftsspiels der dänischen Auswahl gegen die Ukraine kollabiert.
Der Vorfall bei der Partie gegen die Ukraine weckte umgehend schlimme Erinnerungen an das Drama bei der Europameisterschaft 2021. Eriksen, mittlerweile 34 Jahre alt, konnte diesmal jedoch nach medizinischer Erstversorgung eigenständig aufstehen und den Platz verlassen. Berichte bestätigten, dass sein implantierbarer Kardioverter-Defibrillator (ICD), der ihm nach dem Herzstillstand 2021 eingesetzt wurde, bei diesem jüngsten Ereignis ordnungsgemäß funktioniert hat.
Bereits vor fünf Jahren hatte Eriksen während des EM-Auftaktspiels gegen Finnland einen Herzstillstand erlitten und musste auf dem Rasen wiederbelebt werden. Er beschrieb später, fünf Minuten lang „tot“ gewesen zu sein. Nach diesem lebensbedrohlichen Erlebnis wurde ihm zur Vorbeugung weiterer Zwischenfälle ein ICD implantiert, der im Notfall elektrische Schocks zur Regulierung des Herzrhythmus abgibt.
Die Entscheidung für das Reha-Programm in Dänemark wurde nach einem Gespräch zwischen Christian Eriksen und VfL-Geschäftsführer Dieter Hecking getroffen. Der VfL Wolfsburg, der zuletzt in die 2. Bundesliga abgestiegen ist, steht nach eigenen Angaben in regelmäßigem Austausch mit dem Spieler und den behandelnden Ärzten. Die Frage, wie und ob es für den Mittelfeldstrategen, dessen Vertrag in Wolfsburg noch bis 2027 läuft, weitergeht, bleibt indes völlig offen. Medizinische Spezialisten haben laut Berichten Bedenken geäußert, dass eine Rückkehr in den Profifußball ein erhebliches Risiko für seine langfristige Gesundheit darstellen könnte.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Geschrieben von: Redaktion
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