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Hamburg brodelt nach der dramatischen Fußball-Weltmeisterschaft, die von heftigen Kontroversen überschattet wird. Nach dem packenden Achtelfinal-Duell gegen Argentinien, das mit einem 2:3 für Ägypten endete, erheben der ägyptische Nationaltrainer Hossam Hassan und seine Spieler schwere Vorwürfe der Manipulation. Ihr Zorn richtet sich dabei insbesondere gegen den französischen Schiedsrichter François Letexier, dessen Ausschluss die Ägypter vehement fordern.
Die „Pharaonen“ fühlen sich durch mehrere Schlüsselentscheidungen des Referees benachteiligt. Konkret bemängeln die Ägypter einen nicht gegebenen Elfmeter vor dem argentinischen Siegtreffer durch Enzo Fernandez in der 90.+2 Minute. Zusätzlich wurde ein vermeintliches 2:0 durch Mostafa Ziko in der 58. Minute nach VAR-Überprüfung annulliert. Trainer Hassan mutmaßte öffentlich, dass die WM manipuliert sei und Argentinien, insbesondere Superstar Lionel Messi, bevorzugt werde, um länger im Wettbewerb zu bleiben. Der ägyptische Fußballverband (EFA) hat bereits eine offizielle Beschwerde bei der FIFA eingereicht.
Die Reaktion der FIFA ließ nicht lange auf sich warten. FIFA-Schiedsrichterboss Pierluigi Collina wies die Manipulationsvorwürfe der Ägypter scharf zurück. Er bezeichnete sie als „unbegründete Anschuldigungen“ und warnte davor, dass öffentliche Äußerungen gegen Schiedsrichter zu Drohungen gegen sie und ihre Familien führen könnten. Trotz dieser offiziellen Zurückweisung bleibt die Empörung in Ägypten groß, und die Diskussionen um Fairness und Einflussnahme im Weltfußball halten an.
Während sich die Gemüter nach dem WM-Aus noch erhitzen, sorgt eine kuriose Meldung für Aufsehen im Hinblick auf das bevorstehende Finale am 19. Juli im New York New Jersey Stadium: Weltstar Justin Bieber wird dort auftreten. Es wird die erste Halbzeitshow in der Geschichte eines FIFA WM-Finales sein und erinnert an die spektakulären Inszenierungen des Super Bowls in den USA. Bieber ist dabei nicht der einzige namhafte Künstler: Er teilt sich die Bühne mit weiteren Größen wie Madonna, Shakira und der südkoreanischen Band BTS.
Das hochkarätige Line-up, das zudem Burna Boy, Dirigent Gustavo Dudamel und den PS22 Chorus gemeinsam mit Coldplay unter der Leitung von Chris Martin umfasst, verfolgt dabei einen wohltätigen Zweck. Die von der FIFA und der Hilfsorganisation Global Citizen produzierte elfminütige Show soll Spenden für den FIFA Global Citizen Education Fund sammeln. Dieser Fonds hat sich zum Ziel gesetzt, 100 Millionen US-Dollar zu generieren, um Kindern weltweit Zugang zu Bildung und Fußballmöglichkeiten zu ermöglichen. Bereits über 50 Millionen Dollar wurden gesammelt, wobei auch ein Dollar jedes verkauften WM-Tickets in den Fonds fließt. Justin Bieber äußerte sich dankbar, Teil dieses historischen Ereignisses zu sein und gleichzeitig einen Beitrag zur Förderung der Bildung von Kindern leisten zu können. Die Halbzeitshow wird als die potenziell meistgesehene Musikperformance der Geschichte erwartet.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Geschrieben von: Redaktion
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