Sport Update

Route du Rhum

today3. November 2026

Hintergrund

Wie von RADIO REEPERBAHN Hamburg berichtet, zeigt der Hamburger Skipper Boris Herrmann bei der diesjährigen Route du Rhum eine solide Leistung. Der Einhandsegler kommt mit seiner neuen Malizia 4 bislang gut durch die strapaziöse Atlantiküberquerung, auch wenn andere aktuell die Höchstgeschwindigkeit bestimmen. Die legendäre Solo-Regatta hat am 1. November 2026 begonnen und führt von Saint-Malo in Frankreich nach Pointe-à-Pitre auf Guadeloupe.

Allerdings verliert Boris Herrmann am zweiten Renntag, dem 2. November, weiter an Boden und ist mit seiner Malizia 4 auf den achten Platz zurückgefallen. Erwartet wurde eigentlich ein schnellerer Start für den erfahrenen Segler. Ein Grund für das verhaltene Tempo könnte sein, dass sich Herrmanns Team erst mit dem neuen Boot vertraut machen musste, während einige Konkurrenten sich in den letzten zwei Jahren ausschließlich auf diese Regatta vorbereitet haben. Es wird oft gesagt, dass es ein bis zwei Jahre dauern kann, das volle Potenzial eines Neubaus auszuschöpfen.

Die Route du Rhum ist eine der aufregendsten und anspruchsvollsten Einhand-Transatlantikregatten der Welt, die alle vier Jahre stattfindet. Die Strecke umfasst rund 3.542 Seemeilen, was über 6.500 Kilometern entspricht, und fordert von den Skippern nicht nur navigatorisches Können, sondern auch physische und mentale Ausdauer unter oft extremen Wetterbedingungen. Für die IMOCA-Klasse, in der Boris Herrmann startet, dient das Rennen zudem als Qualifikation für die Vendée Globe 2028-2029.

Boris Herrmanns Malizia 4 ist ein hochmodernes IMOCA Open 60-Boot, das für den Einhand-Hochseesport konzipiert wurde. Diese 18,3 Meter langen Monohulls sind Entwicklungsklassen, bei denen die Designer innerhalb strenger Regeln viel Freiheit haben, was zu ständigen Innovationen führt, um Boote schneller und sicherer zu machen. Für Boris Herrmann ist diese Route du Rhum die erste Solo-Regatta an Bord der frisch gelaunchten Malizia 4 und bietet ihm die Gelegenheit, das Boot unter den anspruchsvollen Bedingungen eines Einzelrennens kennenzulernen.

Der gebürtige Hamburger ist der einzige deutsche Skipper unter den 115 Soloseglern dieser Ausgabe. Trotz der aktuellen Positionierung steht fest, dass die Reise über den Atlantik noch lang ist und Boris Herrmann und seine Malizia 4 weiterhin ihr Bestes geben werden, um in diesem legendären Rennen zu bestehen und die Segelgemeinschaft, auch in Hamburg, zu begeistern.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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