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Uno-Ermittler werfen Israel Folter und Vergewaltigung im Westjordanland vor

today27. Oktober 2026

Hintergrund

Die Redaktion von RADIO REEPERBAHN in Hamburg berichtet heute über eine erschütternde Entwicklung im Nahostkonflikt. Unabhängige Ermittler der Vereinten Nationen haben Israel in einem kürzlich veröffentlichten Bericht schwere Vorwürfe gemacht. Demnach wird Israel eines „weitreichenden und systematischen Angriffs“ auf Zivilisten im Westjordanland beschuldigt, der Folter und Vergewaltigung einschließt. Der am 26. Oktober 2026 vorgelegte Bericht wirft Israel konkret „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ vor, darunter „Auslöschung, Folter, Vergewaltigung und andere Formen sexueller Gewalt“. Israel weist diese Vorwürfe entschieden als „Desinformationskampagne“ zurück.

Die UN-Ermittler, bekannt als die Unabhängige Internationale Untersuchungskommission für die besetzten palästinensischen Gebiete, einschließlich Ostjerusalem, und Israel, detaillieren in ihrem Bericht, dass es sich um einen koordinierten Angriff gegen Palästinenser handelt, der durch Militäroperationen und anhaltende Gewalt von Siedlern verstärkt wird. Die Kommission stellte fest, dass die israelischen Behörden beabsichtigten, die Zivilbevölkerung im Westjordanland nach den Hamas-Angriffen vom 7. Oktober 2023 kollektiv zu bestrafen. Die Anschuldigungen umfassen die vorsätzliche Tötung und Verletzung ziviler Palästinenser, die Zerstörung von Häusern und die Schaffung unhaltbarer Lebensbedingungen, was laut Kommissionsvorsitzendem Srinivasan Muralidhar Teil einer umfassenderen Strategie sei, Palästinenser zu vernichten und zu vertreiben. Es werden auch grafische Berichte über sexuelle Übergriffe von Gefängniswärtern und Soldaten an palästinensischen Häftlingen seit Oktober 2023 zitiert, auch wenn die Associated Press diese spezifischen Darstellungen nicht unabhängig bestätigen konnte. Der Bericht weist zudem auf einen erheblichen Anstieg der Todesfälle durch israelische Luftangriffe im Westjordanland hin und dokumentiert die größte Vertreibung von Palästinensern in der Region seit 1967.

Dieser jüngste Bericht erweitert frühere Feststellungen der Kommission, die bereits im September 2025 zu dem Schluss gekommen war, dass Israel „Völkermord“ im Gazastreifen begeht. Der aktuelle Bericht vom 26. Oktober 2026 bekräftigt, dass Israel trotz eines Waffenstillstands im Gazastreifen weiterhin „völkermörderische Handlungen“ ausführt, was sich in einer erweiterten israelischen Kontrolle und fortgesetzten Tötungen seit Oktober 2025 äußere. Die Untersuchungskommission wurde vom UN-Menschenrechtsrat am 27. Mai 2021 ins Leben gerufen und ist mandatiert, alle mutmaßlichen Verletzungen des humanitären Völkerrechts und der Menschenrechte seit dem 13. April 2021 sowohl in den besetzten palästinensischen Gebieten als auch in Israel zu untersuchen.

Israel hat die Ergebnisse des Berichts umgehend und vehement zurückgewiesen. Die israelische Vertretung in Genf bezeichnete die Vorwürfe als eine „Desinformationskampagne“, die darauf abziele, den Staat Israel zu dämonisieren und seine Existenz als kriminell darzustellen. Ein israelischer Botschafter verurteilte den Bericht als Versuch, den jüdischen Staat zu zerstören und sein Existenzrecht zu leugnen. Israel fordert die sofortige Auflösung der Kommission und wirft dem UN-Menschenrechtsrat eine systemische Voreingenommenheit vor. Die Kommission wies auch darauf hin, dass die Palästinensische Autonomiebehörde Dissidenten ins Visier nimmt und die Tötung von Gegnern nicht untersucht.

Die Unabhängige Internationale Untersuchungskommission ist im Gegensatz zu früheren einmaligen Missionen eine fortlaufende Einrichtung, die auch die zugrunde liegenden Ursachen wiederkehrender Spannungen untersuchen soll. Ihre Dokumentation könnte künftige Strafverfolgungen unterstützen, wie aus den Suchergebnissen hervorgeht. Diese Anschuldigungen, die auch in Hamburg mit großer Sorge aufgenommen werden dürften, unterstreichen die anhaltende und tiefgreifende Krise in der Region und die konträren Positionen der Parteien auf der internationalen Bühne.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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