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Bei einer groß angelegten Razzia in Hamburg und Schleswig-Holstein haben Ermittler am Mittwoch gegen eine mutmaßliche Betrügerbande zugeschlagen, die Anleger mit gefälschten Geldanlagen um rund 50 Millionen Euro betrogen haben soll. Sieben Beschuldigte im Alter zwischen 32 und 64 Jahren wurden festgenommen. Dies bestätigen aktuelle Informationen, die RADIO REEPERBAHN vorliegen. Der Einsatz erfolgte auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hamburg und umfasste Durchsuchungen von Wohnungen und Geschäftsräumen sowie die Vollstreckung von Haftbefehlen und die Sicherstellung von Vermögenswerten.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler sollen die Verdächtigen ein Finanzunternehmen gegründet und über soziale Medien nicht existierende Kapitalanlageprodukte mit hohen Gewinnversprechen angeboten haben. Mindestens 2700 Geschädigte sind dieser Masche zum Opfer gefallen und sollen insgesamt rund 50 Millionen Euro sowie weitere 3,4 Millionen Euro in einer Kryptowährung investiert haben. Die Betrüger sollen dabei professionell vorgegangen sein, indem sie zunächst vermeintliche Gewinne an Anleger auszahlten, um den Anschein eines erfolgreichen Geschäfts aufrechtzuerhalten und das Vertrauen der Opfer zu gewinnen.
Ein Teil der eingezahlten Gelder wurde jedoch nicht wie versprochen investiert, sondern stattdessen für private Zwecke der Beschuldigten verwendet. Die Finanzaufsichtsbehörde BaFin hatte bereits im April dieses Jahres vor Angeboten der Gesellschaft gewarnt und ein Geschäftskonto gesperrt. Unbeeindruckt davon sollen die Beschuldigten ihre betrügerischen Geschäfte anschließend über eine neu gegründete Kapitalanlagegesellschaft fortgesetzt haben.
Im Zuge der Razzia erließ das Amtsgericht Hamburg 16 Durchsuchungsbeschlüsse für sieben Objekte in Hamburg und neun Adressen in Schleswig-Holstein. Zudem wurden neun Arrestbeschlüsse in achtstelliger Höhe erwirkt, um Vermögenswerte der mutmaßlichen Täter zu sichern. Derartige Online-Anlagebetrügereien nutzen häufig professionell gestaltete, aber nicht existente Online-Investmentplattformen, um Anleger mit verlockenden Renditeversprechen zu ködern. Oft wird auch Fernzugriff auf die Geräte der Opfer genommen, um Transaktionen zu manipulieren und weitere Einzahlungen zu erzwingen. Die Ermittlungen in diesem umfangreichen Betrugsfall in Hamburg dauern an.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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