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Hamburger Hochbahn weitet KI-Überwachung an Bahnhöfen aus

today9. Oktober 2026 6

Hintergrund
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Die Hamburger Hochbahn verstärkt ihre Sicherheitsmaßnahmen im U-Bahn-Netz und weitet den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) zur Überwachung auf zwei weitere wichtige Knotenpunkte aus. Wie RADIO REEPERBAHN Hamburg erfahren hat, werden die Kameras, die mittels KI Gefahren oder Gewaltvorfälle erkennen sollen, noch in diesem Jahr an den Landungsbrücken erprobt. Für das Jahr 2027 ist zudem der U-Bahnhof Hauptbahnhof Süd für eine weitere Erprobung vorgesehen.

Dieser Schritt folgt auf erfolgreiche Testläufe, die bereits an den U-Bahn-Haltestellen Barmbek, Baumwall und am Berliner Tor durchgeführt wurden. Ziel der KI-gestützten Videoanalyse ist es, sicherheitsrelevante Situationen schneller zu identifizieren und die Mitarbeiter in der Leitstelle der Hochbahn automatisch darauf hinzuweisen. Dazu gehören beispielsweise Personen im Gleisbereich, regungslos auf dem Bahnsteig liegende Menschen, starkes Gedränge oder tätliche Auseinandersetzungen. Jens-Günter Lang, Technik-Vorstand und Sprecher der Hochbahn-Geschäftsführung, betonte die Notwendigkeit angesichts steigender Fahrgastzahlen und wachsender Anforderungen an Schutzkonzepte im Hamburger U-Bahn-Netz.

Die KI fungiert dabei als Assistenzsystem. Jeder von der Software generierte Hinweis wird von Hochbahn-Mitarbeitern in der Leitstelle überprüft und bewertet, bevor weitere Maßnahmen ergriffen werden. Dies stellt sicher, dass menschliche Entscheidungshoheit erhalten bleibt und die KI nicht eigenständig über Einsätze entscheidet. Die Hochbahn zieht eine positive Zwischenbilanz des Pilotprojekts, weist aber darauf hin, dass die Technologie weiteres Training benötigt, um unterschiedliche Vorfallszenarien zuverlässig zu erkennen und sich nahtlos in die betrieblichen Abläufe zu integrieren.

Der Datenschutz wird bei diesem Projekt in Hamburg großgeschrieben. Die Tests erfolgen laut Hochbahn im Einklang mit den geltenden Datenschutzvorgaben und sind für Fahrgäste von außen nicht wahrnehmbar. Die Entscheidung, ob die KI-Software dauerhaft oder flächendeckend eingesetzt wird, ist noch nicht gefallen und hängt von den Ergebnissen der weiteren Erprobungsphasen ab.

Auch in anderen deutschen Städten wird der Einsatz von KI zur Sicherheitsverbesserung im öffentlichen Nahverkehr vorangetrieben. So gilt Bremen als bundesweiter Vorreiter bei der KI-gestützten Verhaltenserkennung in Straßenbahnen, und auch in Berlin werden KI-Kameras eingesetzt, um die Sicherheit an Bahnhöfen zu erhöhen. Selbst die Hamburger Polizei nutzt bereits an Orten wie dem Hansaplatz ähnliche Technologien, was den Trend zur verstärkten Nutzung intelligenter Überwachungssysteme im öffentlichen Raum unterstreicht.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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