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RADIO REEPERBAHN Hamburg berichtet: Eine in Hamburg-Harburg entdeckte Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg konnte in den frühen Morgenstunden erfolgreich entschärft werden. Der Blindgänger, eine 500 Pfund schwere britische Fliegerbombe, wurde am Mittwochabend bei Bauarbeiten in einem Industriegebiet an der Seehafenstraße gefunden, genauer auf dem Gelände des künftigen Logistikparks TRIPORT Harburg, wo sich ehemals eine Ölmühle befand. Die Entdeckung und die anschließende Entschärfung sorgten kurzzeitig für Sperrungen und Einschränkungen in der Umgebung von Hamburg-Harburg.
Dank der Lage und Größe der Bombe in einem überwiegend gewerblich genutzten Gebiet waren weitreichende Evakuierungen glücklicherweise nicht notwendig. Die Polizei und der Kampfmittelräumdienst der Feuerwehr Hamburg richteten einen Sperrkreis von etwa 300 Metern um die Fundstelle ein, um die Sicherheit der Bevölkerung in Hamburg zu gewährleisten. Die Einsatzkräfte leiteten alle notwendigen Maßnahmen ein, um die Gefahr zu bannen, ohne dass Anwohner ihre Wohnungen verlassen mussten.
Die Experten des Kampfmittelräumdienstes nahmen die heikle Entschärfung in der Nacht zum Donnerstag vor. Zuerst wurde der Heckaufschlagzünder der Bombe manuell unschädlich gemacht, wodurch rund 80 Prozent der Sprengkraft neutralisiert wurden. Anschließend gelang es, auch den deformierten Frontaufschlagzünder erfolgreich zu entschärfen. Gegen 1:00 Uhr waren alle Maßnahmen abgeschlossen. Trotz der erfolgreichen Entschärfung der Zünder kam es zu einer kontrollierten Detonation der verbleibenden Sprengladung, die als normaler Vorgang nach solchen Einsätzen gilt und einige Anwohner im Bereich Hamburg-Harburg kurzzeitig aufschreckte.
Bombenfunde aus dem Zweiten Weltkrieg sind in Hamburg, einer im Krieg stark zerstörten Stadt, auch mehr als 80 Jahre nach Kriegsende keine Seltenheit. Der Kampfmittelräumdienst der Hamburger Feuerwehr ist seit Jahrzehnten im Dauereinsatz und hat bis zum Sommer 2026 bereits über 11.000 Blindgänger beseitigt. Experten schätzen, dass noch immer rund 2.500 Bomben und andere Kampfmittel im Erdreich und in den Gewässern der Hansestadt verborgen liegen. Allein im Jahr 2022 wurden in Hamburg über 200 Weltkriegsbomben und Granaten gefunden.
Die kontinuierlichen Entdeckungen, oft bei Bauarbeiten wie diesem Fall in Hamburg-Harburg, zeigen, dass die Beseitigung dieser Kriegserbschaften eine Generationenaufgabe darstellt. Die Fachkräfte des Kampfmittelräumdienstes der Feuerwehr Hamburg leisten dabei eine unverzichtbare Arbeit, um die Sicherheit in unserer Stadt zu gewährleisten. Ihre professionelle und routinierte Vorgehensweise sorgt dafür, dass solche gefährlichen Situationen stets erfolgreich und mit minimalen Auswirkungen für die Bürger in Hamburg gemeistert werden können.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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