Hamburg Update

FilmFest Hamburg 2026 zieht positive Bilanz

today5. Oktober 2026 5

Hintergrund
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Das FilmFest Hamburg 2026 ist erfolgreich zu Ende gegangen und zieht eine überaus positive Bilanz. Mit rund 65.000 Festivalbesucher*innen konnte das Vorjahresergebnis um beachtliche fünf Prozent gesteigert werden, was die anhaltende Anziehungskraft des Festivals in der Hansestadt unterstreicht. Die Festivalleitung zeigte sich erfreut über die vollen Kinos und die große Neugier und Begeisterung des Publikums für die präsentierten Filme, wie auch unserem Sender RADIO REEPERBAHN Hamburg berichtet wurde.

Vom 24. September bis zum 3. Oktober 2026 verwandelte sich Hamburg für zehn Tage erneut in ein Zentrum der internationalen Filmwelt. Dabei wurden in fünf Hamburger Kinos wie dem Abaton, CinemaxX Dammtor, Metropolis, Passage und Studio-Kino über 120 Produktionen aus 64 Ländern in zehn verschiedenen Sektionen präsentiert. Die Eröffnung erfolgte mit der Europapremiere von „The Idiot(s)“ von Małgorzata Szumowska und Michał Englert, während die Sundance-prämierte Tragikomödie „Ha-Chan, Shake Your Booty!“ von Josef Kubota Wladyka das Festival würdig abschloss.

Ein besonderes Highlight war die Verleihung des Douglas Sirk Preises 2026 an die Oscar-Preisträgerin Helen Mirren, die den Ehrenpreis persönlich im CinemaxX Dammtor entgegennahm. Neben ihr gaben sich zahlreiche weitere prominente Filmschaffende die Ehre, darunter Regisseur Fatih Akin, der die Deutschlandpremiere seines neuen Films „Geister“ präsentierte, sowie Jella Haase, Wim Wenders, Doris Dörrie und Angela Winkler. Die Festivalleiterin Malika Rabahallah betonte, dass sich Themen wie Freiheit, Verbundenheit und Neuanfang wie ein roter Faden durch viele Filme des Programms zogen.

Auch die Vergabe weiterer wichtiger Auszeichnungen prägte das FilmFest Hamburg 2026. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis „Der Politische Film“ der Friedrich-Ebert-Stiftung ging an Laïla Marrakchi für ihren Film „Strawberries“. Der Hamburg Producers Award Deutsches Kino, dotiert mit 25.000 Euro von der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg, wurde an Tristan Bähre und Philipp Maron für „Ich sehe was, was ihr nicht seht“ verliehen. Zudem erhielt der Produzent Markus Mayr den Hamburg Producers Award Deutsche Fernsehfilme für „LORD“, und der Preis der Filmkritik ging an Lav Diaz für „Let Us Through, Dear Ancestors“. Parallel zum Hauptprogramm fanden die FilmFest Hamburg Industry Days sowie das FilmFest Hamburg Junior für junge Kinogänger*innen statt.

Das 34. FilmFest Hamburg hat erneut bewiesen, dass die Kulturlandschaft in Hamburg lebendig und vielfältig ist. Die gestiegenen Besucherzahlen und die positive Resonanz des Publikums sowie der Branche bestätigen die Bedeutung dieses Filmfestivals als Schaufenster für internationale Filmkunst und als wichtigen Treffpunkt für Filmschaffende und Kinoliebhaber in der Stadt. Die Organisatoren und die Stadt Hamburg können stolz auf eine Ausgabe zurückblicken, die das kulturelle Angebot der Elbmetropole bereichert und die Faszination des Kinos gefeiert hat.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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