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Das Redaktionsteam von RADIO REEPERBAHN Hamburg berichtet über eine aktuelle und besorgniserregende Entwicklung an der renommierten US-Elite-Universität Cornell. Ein mutmaßlicher Fall von Gruppenvergewaltigung aus dem Herbst 2024 wird nach zwei Jahren neu aufgerollt. Auslöser ist eine Zivilklage, die eine junge Frau Anfang September 2026 eingereicht hat. Die Staatsanwaltschaft in Tompkins County hat nun eigene Ermittlungen aufgenommen, um die Erhebung einer strafrechtlichen Anklage zu prüfen.
Die Zivilklage wurde am 16. September 2026 von der Frau, die in den Unterlagen als Jane Doe bezeichnet wird, eingereicht. Sie beschuldigt sieben Mitglieder der Studentenverbindung Chi Phi, sie im Oktober 2024 im Verbindungshaus der Universität mit Alkohol und Drogen gefügig gemacht und anschließend vergewaltigt zu haben. Die Klageschrift enthält auch Screenshots einer Snapchat-Gruppe namens „Chi Phi Activities“, in der ein Mitglied eine „free pussy upstairs“ ankündigte, woraufhin weitere Mitglieder den Raum betraten und sich an dem Übergriff beteiligten, der laut Klage mehrere Stunden andauerte. Neben den mutmaßlichen Tätern verklagt die Frau auch die Studentenverbindung, die Universität, ihre eigene Schwesternschaft sowie eine Bar in Ithaca.
Der Staatsanwalt von Tompkins County, Matthew Van Houten, kündigte am Montag, dem 28. September 2026, an, die Ermittlungen wieder aufzunehmen und den Fall einer Grand Jury vorzulegen. Diese Entscheidung folgte auf eine Welle öffentlicher Empörung und zahlreiche Anrufe und E-Mails, die sein Büro nach Bekanntwerden der Zivilklage erreichten. Van Houten erklärte, dass die ursprüngliche eidesstattliche Erklärung der Frau aus dem November 2024 keine Vergewaltigung oder Drogen unter Zwang erwähnt habe. Sie habe stattdessen ihre Beteiligung an Drogenkonsum und sexuellen Handlungen als freiwillig, bewusst und einvernehmlich beschrieben, weshalb die Staatsanwaltschaft damals keine Anklage erhob. Der Staatsanwalt betonte jedoch, dass das Streben nach Gerechtigkeit manchmal eine erneute Prüfung von Fällen erfordere, wenn zusätzliche Beweismittel vorgelegt werden. Medienberichte vom 30. September 2026, darunter CBS News New York, legen nahe, dass ein Transkript eines Interviews zwischen einem Ermittler der Cornell University Police Department (CUPD) und Jane Doe existiert, in dem sie mit „100% confidence“ angibt, vergewaltigt worden zu sein. Der Bezirksstaatsanwalt Van Houten äußerte, dass man bei Kenntnis dieses Transkripts anders gehandelt hätte.
Die Cornell University hat sich in einer Erklärung vom 28. September 2026 zur Unterstützung der Wiederaufnahme der Ermittlungen geäußert und betont, dass sie den Fall „extrem ernst“ nehme. Die Universität führte nach dem Vorfall im Jahr 2024 eine eigene Title IX-Untersuchung durch, die zu einer Reihe von Sanktionen führte, darunter die Exmatrikulation einiger Studenten und die Suspendierung anderer. Zudem wurde die betreffende Chi Phi Studentenverbindung 2024 geschlossen und bleibt vom Campus verbannt. Präsident Michael I. Kotlikoff präzisierte am 29. September 2026, dass zwei der Beschuldigten exmatrikuliert, zwei für mindestens zwei Semester suspendiert, einer bereits vor einer Bestrafung graduiert war und zwei für sexuelles Fehlverhalten nicht verantwortlich befunden wurden. Die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James hat am 30. September 2026 eine Überprüfung des Umgangs der Cornell University mit den Vorwürfen eingeleitet.
Die Entwicklungen in diesem Fall, der in Hamburg und weltweit aufmerksam verfolgt wird, beleuchten erneut die komplexen Herausforderungen im Umgang mit sexuellen Übergriffen an Hochschulen. Der Fall ruft Fragen auf, wie Universitäten ihrer Verantwortung nachkommen, solche Vorfälle zu verhindern und angemessen darauf zu reagieren. Die Diskrepanz zwischen der ursprünglichen Erklärung der Klägerin gegenüber der Universitätspolizei und den späteren Anschuldigungen in der Zivilklage unterstreicht die Schwierigkeiten, mit denen Opfer oft konfrontiert sind, und wie wichtig eine umfassende und sensible Untersuchung ist. Als RADIO REEPERBAHN Hamburg werden wir die weiteren Entwicklungen eng begleiten und unsere Hörer auf dem Laufenden halten.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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