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Hybrider Krieg: Russland könnte seine Sabotagekampagne noch ausweiten

today1. Oktober 2026 5

Hintergrund
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Der ukrainische Auslandsgeheimdienst warnt eindringlich vor einer möglichen Ausweitung der russischen Sabotagekampagne. Laut Vizechef Oleh Luhovskyi ist der Geheimdienst bestens über Moskaus Machenschaften informiert und befürchtet eine Zunahme der destabilisierenden Aktivitäten. Diese Warnung erreicht uns bei RADIO REEPERBAHN in Hamburg und unterstreicht die wachsende Besorgnis über Russlands hybride Kriegsführung in ganz Europa.

Luhovskyi zufolge befinden sich derzeit mindestens 366 russische Geheimdienstmitarbeiter in Europa, viele von ihnen getarnt als Diplomaten. Er betonte in einem Interview, dass dies erst der Anfang der Hybridangriffe sei und Russland seine Sabotagekampagne noch ausweiten werde. Das Ziel dieser Operationen habe sich laut Luhovskyi von der Erlangung wirtschaftlicher Vorteile hin zur Destabilisierung des Westens verschoben. Maßnahmen wie die Schließung von Konsulaten würden Präsident Putin nicht davon abhalten, seine Strategie fortzusetzen.

Die Sorge vor russischer Sabotage ist nicht unbegründet. Europäische Behörden berichten von einem deutlichen Anstieg verdächtiger Sabotagevorfälle in den Jahren 2023 und 2024, die kritische Infrastrukturen wie Gaspipelines und Kommunikationskabel betreffen. Das Internationale Institut für Strategische Studien dokumentierte über 50 mutmaßlich russisch-assoziierte Sabotageakte in Europa zwischen 2022 und Mitte 2025. Beispiele reichen von Brandanschlägen auf Rüstungsfirmen, wie im August in Estland geschehen, bis hin zu Angriffen auf Eisenbahn- und Verkehrsnetze sowie Drohnenvorfällen, die unter anderem den Flughafen Leipzig betrafen.

Weitere europäische Staaten teilen die Bedenken Kiews. Estland hat Russland offiziell für einen Brandanschlag auf ein Rüstungsunternehmen im August verantwortlich gemacht, das Fahrzeuge für die Ukraine liefert. Auch Polen warnt vor geplanten russischen Angriffen, die die NATO auf die Probe stellen könnten. Der dänische Militärgeheimdienst prognostiziert ebenfalls eine Zunahme russischer Hybridangriffe, darunter zerstörerische Cyberangriffe und Sabotageakte mit hohem Risiko für Leib und Leben. Die Art der russischen Operationen hat sich verändert, wobei Geheimdienste aggressiver vorgehen und zunehmend bereit sind, das Risiko einer Enttarnung einzugehen.

Diese Entwicklungen zeigen, dass die „hybride Kriegsführung“ Russlands immer ernstere Züge annimmt und möglicherweise über die bisherige Definition hinausgeht. Angesichts dieser Bedrohungslage betonte Oleh Luhovskyi die Notwendigkeit, dass Europa maximalen wirtschaftlichen Druck auf Russland ausüben müsse, um eine Verhaltensänderung im Kreml zu bewirken. Die Redaktion von RADIO REEPERBAHN in Hamburg verfolgt diese Entwicklungen mit großer Aufmerksamkeit und wird weiterhin über die aktuellen Geschehnisse berichten.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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