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Der Prozess nach einem Messerangriff auf einen 13-Jährigen an einer Stadtteilschule in Hamburg-Groß Flottbek hat vor der Jugendstrafkammer des Hamburger Landgerichts begonnen. Ein 16 Jahre alter Beschuldigter muss sich seit Dienstag wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher und schwerer Körperverletzung verantworten. Wie bereits berichtet, findet die Hauptverhandlung unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, was im Jugendstrafrecht üblich ist.
Die Tat, die sich Ende März dieses Jahres ereignete, hatte in der Hansestadt große Bestürzung ausgelöst. Der 16-Jährige soll den damals 13-jährigen Mitschüler am 30. März 2026 im Bereich Osdorfer Weg/Ohlenkamp, direkt vor der Stadtteilschule Flottbek, mit einem Messer angegriffen haben. Dabei erlitt das Opfer lebensgefährliche Stichverletzungen am Oberkörper und Nacken, die notoperiert werden mussten und den Jungen zeitweise in kritischem Zustand schweben ließen. Trotz des Überlebens des 13-Jährigen könnten ihm dauerhafte gesundheitliche Schäden drohen.
Den Ermittlungen zufolge soll dem Messerangriff eine Auseinandersetzung zwischen dem Opfer und anderen Jugendlichen vorausgegangen sein, wobei auch bereits zuvor eine Begegnung zwischen dem Geschädigten und dem nun angeklagten 16-Jährigen stattgefunden haben soll. Gegen einen weiteren 15-Jährigen laufen nach Angaben der Staatsanwaltschaft ebenfalls Ermittlungen wegen möglicher Beteiligung an der Tat. Der 16-jährige Angeklagte, der laut Staatsanwaltschaft aus dem Palästinensischen Autonomiegebiet stammt, befindet sich in Untersuchungshaft.
Für das Verfahren vor dem Hamburger Landgericht sind insgesamt 18 Verhandlungstage angesetzt. Der Fall hatte in Hamburg große Betroffenheit ausgelöst, nicht zuletzt, weil sich die Gewalttat direkt vor einer Schule und vor den Augen zahlreicher Kinder und Jugendlicher abspielte. Diese wurden im Anschluss von einem Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes betreut, um die traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten. RADIO REEPERBAHN wird Sie über den weiteren Verlauf dieses wichtigen Prozesses auf dem Laufenden halten.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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