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Als Redaktion von RADIO REEPERBAHN Hamburg berichten wir über eine aktuelle Entwicklung im Bauprojekt der Sternbrücke in Hamburg-Altona. Die Stadt Hamburg muss für den Neubau der Sternbrücke 13 Millionen Euro zusätzlich aufbringen. Damit steigen die von der Stadt zu tragenden Kosten auf nunmehr rund 99 Millionen Euro, wie aus einer Senatsantwort auf eine Anfrage der Bürgerschaftsabgeordneten Heike Sudmann hervorgeht. Die neue Sternbrücke ist bereits seit etwa einem Monat in Betrieb und markiert einen wichtigen Meilenstein für die Infrastruktur Hamburgs.
Der Hamburger Senat erklärte, dass die Kostensteigerung akzeptiert wurde, um die laufende Baumaßnahme fortzuführen. Die Deutsche Bahn, die für den Neubau verantwortlich ist, konnte die höheren Kosten begründen. Diese Nachricht sorgte für politische Diskussionen in der Hansestadt, wobei Kritiker bemängelten, dass die höheren Kosten der „Monsterbrücke“ im Haushaltsplan versteckt worden seien. Die genauen Gesamtkosten des Sternbrückenprojekts gehen aus der Senatsantwort jedoch nicht hervor.
Die Sternbrücke ist eine zentrale Eisenbahnbrücke im Hamburger Schienennetz, die die Max-Brauer-Allee und die Stresemannstraße überspannt. Sie dient als wichtige Verbindung für S-Bahnen, Regional- und Fernzüge zwischen dem Hamburger Hauptbahnhof und dem Bahnhof Altona. Das neue Bauwerk ist eine stützenfreie Stabbogenbrücke von beeindruckender Größe: Sie ist 108 Meter lang, wiegt rund 3.700 Tonnen und verfügt über vier Gleise. Der spektakuläre Einschub der Brücke in ihre finale Position erfolgte Ende Juli 2026, und seit Ende August ist die Strecke wieder durchgehend befahrbar.
Der Neubau war notwendig geworden, da die alte Sternbrücke aus dem Jahr 1926 nach fast 100 Jahren als marode galt und nicht mehr den heutigen technischen Anforderungen entsprach. Im Juli 2026 wurde mit dem Abriss des alten Bauwerks begonnen. Das gesamte Projekt war von Anfang an ein großes und oft kontrovers diskutiertes Vorhaben in Hamburg, das auch Widerstand von Anwohnern und Initiativen hervorrief, die die Dimensionen des Neubaus kritisierten und ihm den Spitznamen „Monsterbrücke“ gaben. Die Modernisierung des Hamburger Bahnknotens bleibt ein langfristig bedeutsames Infrastrukturprojekt für die Metropolregion.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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