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Russischer Angriff setzt Kiewer Akademie in Brand

today28. September 2026 3

Hintergrund
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Nach einer neuen Welle russischer Angriffe auf die Ukraine steht das historische Gebäude der Nationalen Akademie der Wissenschaften in Kiew in Flammen. Diese erschütternde Nachricht erreicht uns bei RADIO REEPERBAHN Hamburg. Rettungskräfte suchen derzeit nach Opfern, nachdem mindestens eine Person getötet wurde und auch andere Landesteile massiv beschossen wurden.

Wie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mitteilte und in Videos dokumentierte, zeigen sich massive Feuer und schwere Schäden in und um das Gebäude. Bürgermeister Vitali Klitschko berichtete via Telegram von mindestens einer Toten und drei Verletzten infolge eines Drohnenangriffs auf ein Nichtwohngebäude im historischen Teil des Stadtzentrums. Andere Berichte sprechen von bis zu sechs Verletzten. Ukrainische Medien zeigten dramatische Bilder von Flammen im Inneren des Gebäudes, während Menschen in den oberen Stockwerken auf Fenstersimse flüchteten und auf Rettung durch die Feuerwehr warteten. Zudem brannten mehrere Autos auf der Straße vor dem Gebäudekomplex. Die Nationale Akademie der Wissenschaften liegt nur etwa 150 Meter Luftlinie von der deutschen Botschaft entfernt.

Dieser verheerende Angriff reiht sich ein in eine Serie intensiver russischer Attacken, die seit der Nacht mehrere Regionen des Landes trafen und den ganzen Tag über fortgesetzt wurden. In der Hauptstadt Kiew kam es im September an 16 der ersten 24 Tage des Monats zu zivilen Opfern, eine Frequenz, die seit der vollständigen Invasion in keinem anderen Monat in der Hauptstadt registriert wurde. Moskau hat die Ukraine binnen einer Woche mit über 2.200 Langstrecken-Kampfdrohnen, mehr als 1.640 Gleitbomben und 38 ballistischen Raketen sowie Marschflugkörpern angegriffen. Auch in anderen Landesteilen wie Dnipro und Charkiw wurden zivile Ziele getroffen, wobei weitere Todesopfer und zahlreiche Verletzte zu beklagen waren.

Die Nationale Akademie der Wissenschaften der Ukraine, gegründet am 27. November 1918, ist eine selbstverwaltete, staatlich finanzierte Organisation und das wichtigste Zentrum für Wissenschaft und Technologie im Land. Sie ist die älteste Akademie der ehemaligen Sowjetunion nach der russischen und hat im Laufe ihrer Geschichte zahlreiche wissenschaftliche Institute gegründet. Der Beschuss eines solch historischen und wissenschaftlich bedeutsamen Gebäudes unterstreicht die wiederholten Angriffe auf das kulturelle Erbe der Ukraine. Internationale Beobachter und ukrainische Behörden haben seit Beginn des Krieges die gezielte Zerstörung von Museen, Kirchen und Bibliotheken dokumentiert, die für das ukrainische Volk von Bedeutung sind.

Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte angesichts dieser Angriffe, dass Russland zur Rechenschaft gezogen werden müsse und „echte Konsequenzen“ spüren sollte. Er appellierte an die internationalen Partner der Ukraine, mehr Druck auf Moskau auszuüben und nicht die Augen vor solchen Taten zu verschließen. Unsere Redaktion in Hamburg verfolgt die Entwicklung mit großer Sorge, da die Ereignisse in Kiew und anderen Regionen einmal mehr die anhaltende Bedrohung für die Zivilbevölkerung und die kulturellen Schätze des Landes unterstreichen.

Symbolbild – Foto: Алесь Усцінаў / Pexels

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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