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Wohngeld: Die Zahl der Haushalte, die Wohngeld beziehen, ist auf einen neuen Höchststand gestiegen

today25. September 2026

Hintergrund
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Die Zahl der Haushalte in Deutschland, die staatliche Unterstützung für ihre Wohnkosten erhalten, hat einen neuen Höchststand erreicht. Ende des vergangenen Jahres 2025 bezogen gut 1,3 Millionen Haushalte sogenannte Wohngelder, was einem Anstieg von 7,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2024 entspricht. Dieser Rekordwert ist der höchste seit Beginn der Erfassung vor über 20 Jahren, wie das Statistische Bundesamt mitteilt.

Wohngeld ist eine Sozialleistung, die einkommensschwachen Haushalten gewährt wird, um ihnen ein angemessenes und familiengerechtes Wohnen zu ermöglichen und den Bezug von Grundsicherungsleistungen zu vermeiden. Ein wesentlicher Treiber des Anstiegs war die zum 1. Januar 2023 in Kraft getretene Wohngeld Plus-Reform, die den Kreis der Anspruchsberechtigten deutlich erweiterte und die Leistungen erhöhte. Durch diese Reform verdoppelte sich die Zahl der Wohngeldhaushalte von rund 650.000 Ende 2022 auf 1,2 Millionen Ende 2023, wobei das durchschnittlich ausgezahlte Wohngeld für bestehende Haushalte von etwa 190 Euro auf bis zu 370 Euro pro Monat anstieg.

Die weitere Zunahme der Empfängerhaushalte im Jahr 2025 ist hauptsächlich auf die gesetzlich vorgeschriebenen, turnusmäßigen Anpassungen an die allgemeine Preis- und Mietentwicklung zurückzuführen. Diese Dynamisierung des Wohngeldes, die zum 1. Januar 2025 eine Erhöhung um 15 Prozent vorsah, soll die Kaufkraft des Einkommens sichern und verhindern, dass Haushalte ihren Anspruch verlieren oder in die Grundsicherung abrutschen. Insgesamt beliefen sich die staatlichen Ausgaben für Wohngeld im Jahr 2025 auf fast fünf Milliarden Euro, ein Plus von über sechs Prozent gegenüber 2024. Der durchschnittliche monatliche Wohngeldanspruch pro Haushalt lag dabei leicht erhöht bei 296 Euro.

Besonders häufig sind zwei demografische Gruppen auf diesen Zuschuss angewiesen: In gut der Hälfte der Fälle (51 Prozent) waren Rentner und Pensionäre die Haupteinkommensbezieher, zumeist Alleinstehende. Eine weitere große Gruppe stellten Haushalte mit Personen unter 25 Jahren, die 39 Prozent der Empfänger ausmachten. Regional zeigen sich weiterhin deutliche Unterschiede; so bezogen in Mecklenburg-Vorpommern 5,8 Prozent aller Haushalte Wohngeld, während es in Bayern mit 1,9 Prozent der geringste Anteil war.

Auch in einer Metropole wie Hamburg, wo die Mietpreise kontinuierlich steigen – im Jahr 2026 lag die durchschnittliche Miete bei 13,58 Euro pro Quadratmeter, ein Anstieg von rund 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr –, ist die finanzielle Entlastung durch Wohngeld für viele Menschen von großer Bedeutung. Die Meldung vom neuen Höchststand der Wohngeldbezieher unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen am Wohnungsmarkt und die Notwendigkeit staatlicher Unterstützung für Haushalte mit geringem Einkommen in Städten wie Hamburg. Dieser ausführliche Artikel wurde Ihnen von RADIO REEPERBAHN Hamburg präsentiert.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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