Listeners:
Top-Hörer:
play_arrow
RADIO REEPERBAHN Die Hits von St. Pauli
RADIO REEPERBAHN Dance Die Dance Hits von St. Pauli
play_arrow
RADIO REEPERBAHN 80er Die 80er Hits von St. Pauli
play_arrow
RADIO REEPERBAHN Weihnachten Die Weihnachts-Hits von St. Pauli
play_arrow
RADIO REEPERBAHN Deep Die Deephouse Hits von St. Pauli
play_arrow
RADIO REEPERBAHN 90er Die 90er Hits von St. Pauli
play_arrow
RADIO REEPERBAHN Malle Die Hits von Mallorca
play_arrow
RADIO REEPERBAHN Schlager Die Schlager Hits von St. Pauli
Der Hamburger SV hat seine Jahresbilanz für das Geschäftsjahr 2025/2026 vorgelegt und mit einem Rekordumsatz von 182,1 Millionen Euro einen historischen Höchstwert in seiner Clubgeschichte erzielt. Diese beeindruckende Entwicklung markiert zugleich den fünften Gewinn in Folge für den Fußball-Bundesligisten und ist besonders bemerkenswert, da sie in der ersten Saison nach siebenjähriger Zweitklassigkeit im Oberhaus erreicht wurde.
Der nun verkündete Umsatz übertrifft den bisherigen Bestwert aus der Saison 2008/2009, der bei 161,2 Millionen Euro lag. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Umsatzerlöse um beachtliche 44 Prozent von 126,5 Millionen Euro an. Auch der Jahresüberschuss konnte deutlich gesteigert werden: Er erhöhte sich auf 8,1 Millionen Euro, nachdem er im vorherigen Geschäftsjahr noch 4,4 Millionen Euro betragen hatte. Finanzvorstand Eric Huwer betonte, dass es dem Verein gelungen sei, die höheren Erlöse nach dem Aufstieg wirksam in Ergebnis und Mannschaft zu übersetzen, anstatt sie lediglich zu verbrauchen.
Das Wachstum basiert auf einer breiten Grundlage, denn fünf von sechs Erlösbereichen verzeichneten Zuwächse. Neue Bestwerte wurden im Spielbetrieb mit 56,3 Millionen Euro, bei Partnerschaften mit 31,4 Millionen Euro und im Merchandising mit 25,3 Millionen Euro erzielt. Die sogenannte kommerzielle Ertragskraft, die Umsätze ohne Transfer- und TV-Erlöse umfasst, stieg auf 134,9 Millionen Euro an. Dies bedeutet, dass der Club mittlerweile knapp drei von vier Euro außerhalb von Medienrechten und Transfers erwirtschaftet, was den HSV widerstandsfähiger gegenüber sportlichen Schwankungen macht.
Die finanzielle Bilanz des HSV hat sich ebenfalls signifikant verbessert. Das Eigenkapital stieg auf 87,5 Millionen Euro, und die Eigenkapitalquote liegt nun bei 45,5 Prozent. Zum Bilanzstichtag am 30. Juni 2026 standen Finanzverbindlichkeiten von 16,8 Millionen Euro liquiden Mitteln in Höhe von 50,5 Millionen Euro gegenüber. Zum Vergleich: In der Abstiegssaison 2017/2018 beliefen sich die Finanzverbindlichkeiten noch auf 62,1 Millionen Euro bei lediglich 2,3 Millionen Euro an liquiden Mitteln. Zudem wurde die HSV-Anleihe im März 2026 planmäßig zurückgezahlt.
Diese positiven Zahlen sind laut Finanzvorstand Eric Huwer die Bedingung für sportliche Handlungsfähigkeit, auch in schwierigeren Phasen. Der Personalaufwand des Clubs machte im Geschäftsjahr 2025/2026 36,9 Prozent des Gesamtertrags aus, ein Rückgang gegenüber den 45,5 Prozent in der Abstiegssaison 2017/2018. Der HSV steht somit auf einem wirtschaftlich sehr stabilen Fundament und sieht sich für die Bundesliga gerüstet. Dieses Fundament ermöglicht Investitionen in Mannschaften, Nachwuchs und Infrastruktur sowie sichere Arbeitsplätze und unterstreicht die wachsende wirtschaftliche Stärke des Vereins.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
© 2026 Copyright Eyecansee Communications GmbH & Co. KG