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USA laden Putin zu G20-Gipfel ein

today24. September 2026

Hintergrund
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Die USA haben Russlands Präsident Wladimir Putin offiziell zu einem G20-Gipfel im Dezember in Miami eingeladen. US-Außenminister Marco Rubio bestätigte die Einladung am Mittwoch am Rande der UN-Generaldebatte in New York und äußerte die Hoffnung, dass Putin diese annehmen werde. Das Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der Gruppe der Zwanzig (G20) ist für den 14. und 15. Dezember 2026 angesetzt und soll im Trump National Doral Miami, einem Anwesen von US-Präsident Donald Trump in Doral, Florida, stattfinden.

Die Vereinigten Staaten haben in diesem Jahr den Vorsitz der G20-Gruppe inne. Außenminister Rubio begründete die Einladung damit, dass man, um Probleme zu lösen, sich mit den Menschen treffen müsse, mit denen man nicht übereinstimmt oder mit denen es möglicherweise Schwierigkeiten gibt. Diese Aussage traf er nach einem Treffen mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow in New York. Wladimir Putin nahm zuletzt 2019 physisch an einem G20-Gipfel teil, also vor dem Beginn der russischen Invasion in der Ukraine im Februar 2022. Sollte er die Einladung annehmen, wäre es sein erstes persönliches G20-Gipfeltreffen seit Beginn des Konflikts.

Die Einladung hat weitreichende geopolitische Implikationen, insbesondere im Kontext des andauernden Krieges in der Ukraine. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte sich grundsätzlich bereit erklärt, Putin bei dem G20-Treffen in den USA zu treffen, sollte er eine Einladung erhalten. Kremlsprecher Dmitri Peskow bezeichnete ein solches Treffen jedoch als „unmöglich“ und erneuerte den Vorschlag, Putin könne Selenskyj in Moskau empfangen. Der russische Außenminister Lawrow erteilte unterdessen Überlegungen zu einer Waffenruhe im Krieg gegen die Ukraine eine Absage und betonte, Moskau suche eine umfassende Regelung für ein Ende des Konflikts.

Die USA zeigten sich besorgt über eine mögliche Ausweitung des russischen Krieges gegen die Ukraine auf weitere Länder. Außenminister Rubio nannte hybride Angriffe oder Sabotageattacken als mögliche Auslöser für solche Szenarien. Diese Bedenken würden in zahlreichen Treffen mit verschiedenen Ländern angesprochen. Russland ist weiterhin offizielles Mitglied der G20, einer Gruppe, die 19 Staaten sowie die Europäische Union und die Afrikanische Union umfasst und etwa 85 Prozent des globalen BIP und 75 Prozent des Welthandels repräsentiert.

US-Präsident Donald Trump hatte bereits im April die Hoffnung geäußert, dass Putin nach Miami reisen würde, da dies „wahrscheinlich ziemlich hilfreich“ wäre, äußerte aber auch Zweifel an der tatsächlichen Umsetzung. Die nun erfolgte offizielle Einladung unterstreicht das Bestreben der aktuellen US-Regierung, trotz tiefgreifender Meinungsverschiedenheiten den direkten Dialog im Rahmen internationaler Foren wie der G20 zu suchen.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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