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Bundes-Drogenbeauftragter Streeck besucht Hamburger Drogenhilfeeinrichtung

today22. September 2026 2

Hintergrund
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Hamburg – Der Bundesdrogenbeauftragte Hendrik Streeck hat sich bei einem Besuch der Hamburger Drogenberatungsstelle „Drob Inn“ in St. Georg ein umfassendes Bild von der lokalen Drogenhilfe und den damit verbundenen Herausforderungen gemacht. Sein Aufenthalt diente dazu, einen direkten Einblick in die praktische Arbeit mit Betroffenen vor Ort zu gewinnen.

Seit dem 28. Mai 2025 ist Prof. Dr. Hendrik Streeck als Beauftragter der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen im Amt. Zu seinen vielfältigen Aufgaben gehört die Koordination der nationalen Drogen- und Suchtpolitik, die Beratung der Bundesregierung sowie die Information der Öffentlichkeit über aktuelle Sucht- und Drogenthemen. Erst kürzlich, am 22. September 2026, äußerte sich Streeck zur Notwendigkeit bundesweiter Lösungen im Kampf gegen Drogen, insbesondere im Hinblick auf Crack. Er betonte bei einem Besuch von Hilfsangeboten in Hamburg die Relevanz, Kommunen und Länder an einen Tisch zu bringen und gemeinsame Pilotprojekte zu entwickeln, um nicht jede Stadt für sich allein entscheiden zu lassen.

Das „Drob Inn“, im Stadtteil St. Georg nahe dem Hamburger Hauptbahnhof gelegen, ist eine zentrale Anlaufstelle für erwachsene Drogenabhängige in der offenen Drogenszene Hamburgs. Die staatlich anerkannte Einrichtung bietet eine niedrigschwellige Kontakt- und Beratungsmöglichkeit mit integrierten Drogenkonsumräumen. Hier können Betroffene ihre Drogen in einem sicheren und hygienischen Umfeld unter professioneller Aufsicht konsumieren. Darüber hinaus werden grundlegende Überlebenshilfen wie Ruhezonen, die Möglichkeit zum Essen und zur Körperpflege sowie psychosoziale Betreuung, Ausstiegshilfen und medizinische Versorgung angeboten. Alle Hilfsangebote des „Drob Inn“ sind kostenlos und ohne vorherige Anmeldung zugänglich.

Die Hamburger Drogenhilfelandschaft steht jedoch vor erheblichen Herausforderungen. Aktuell sind im Suchthilfesystem der Hansestadt Sparmaßnahmen geplant, die zur Schließung von zwei Drogenhilfe-Einrichtungen führen könnten und einen Eindruck verstärken, dass der SPD-geführte Senat zunehmend im sozialen Bereich spart. Diese Entwicklungen verdeutlichen den erhöhten Druck auf bestehende Angebote wie das „Drob Inn“ und unterstreichen die Dringlichkeit der von Bundesdrogenbeauftragten Streeck geforderten bundesweiten Zusammenarbeit und Unterstützung im Kampf gegen Suchterkrankungen. Hendrik Streeck hatte sich zudem im September 2026 zu einer europäischen Initiative gegen Kokain- und Crackabhängigkeit geäußert, um Forschung zu bündeln und Betroffenen schneller wirksame Hilfe zukommen zu lassen.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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