Listeners:
Top-Hörer:
play_arrow
RADIO REEPERBAHN Die Hits von St. Pauli
play_arrow
RADIO REEPERBAHN 90er Die 90er Hits von St. Pauli
play_arrow
RADIO REEPERBAHN Deep Die Deephouse Hits von St. Pauli
play_arrow
RADIO REEPERBAHN 80er Die 80er Hits von St. Pauli
RADIO REEPERBAHN Dance Die Dance Hits von St. Pauli
play_arrow
RADIO REEPERBAHN Malle Die Hits von Mallorca
play_arrow
RADIO REEPERBAHN Schlager Die Schlager Hits von St. Pauli
Die iranische Justiz geht mit erhöhter Härte gegen angebliche „Staatsfeinde“ vor und hat Berichten zufolge den Zugriff auf die Konten und das Eigentum von fast 400 Iranern gesperrt. Insgesamt seien ihnen der Zugriff auf 2.191 Konten und 39 Fahrzeuge entzogen worden. Die Maßnahmen sind Teil einer breit angelegten Kampagne gegen Regierungskritiker, wie die iranische Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft in Teheran mitteilte. Die Justiz begründet ihr Vorgehen damit, dass die Betroffenen angeblich mit dem „Feind“ und „konterrevolutionären Kräften“ kooperiert hätten.
Es ist derzeit unklar, über welchen Zeitraum die Staatsanwaltschaft gegen die Kritiker vorgegangen ist. Bereits zuvor sollen Regierungsgegnern 143 Immobilien entzogen worden sein. Unter den Betroffenen sollen sich auch Medienschaffende befinden, die für Exil-Portale arbeiten, sowie „Aktivisten und Betreiber feindlich gesinnter Medien“ und „verräterische Persönlichkeiten“ im Ausland. Diese Entwicklungen verstärken die Besorgnis über eine wachsende Repression im Land.
Zusätzlich zu den Beschlagnahmungen soll ein neues Onlineportal namens „Aladsch“ (Heilung) die Suche nach vermeintlichen „Verrätern“ im Ausland erleichtern. Über dieses Portal, das von iranischen Medien vergangene Woche vorgestellt wurde, können Iraner mutmaßliche Regimekritiker melden. Offiziell dient es dem „Schutz der nationalen Sicherheit“ und zielt darauf ab, „Verräter“ zu identifizieren. Die Nachrichtenagentur Fars betonte, dass „Verrat am Iran einen Preis hat und rechtliche Konsequenzen nach sich zieht“. Hinweise können auch über soziale Medien eingereicht werden, wobei die Identität der Hinweisgeber vertraulich bleiben soll.
Das Portal „Aladsch“ nimmt explizit auch Befürworter militärischer Angriffe auf den Iran oder von Sanktionen gegen das Land als potenzielle Verräter ins Visier. Nach Angaben der Webseite wurden bereits rund 600 Personen gemeldet, und einige Identitäten von im Ausland lebenden Iranern wurden auf der Plattform veröffentlicht. Schätzungen zufolge leben mehrere Millionen Menschen mit iranischer Staatsbürgerschaft oder Migrationsgeschichte im Ausland, von denen viele aus politischen Gründen das Land verlassen haben. Das neue Meldesystem dürfte das ohnehin bestehende Misstrauen innerhalb dieser iranischen Diaspora weiter verstärken.
Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International berichten von einer massiven Verschärfung der Repression im Iran, insbesondere seit einem militärischen Angriff der USA und Israels auf den Iran Ende Februar 2026. Die iranischen Behörden nutzen die von ihnen ausgerufenen „Kriegsbedingungen“ als Vorwand, um die eigene Bevölkerung massiv zu unterdrücken. Seit Ende Februar 2026 wurden laut Amnesty International mehr als 6.000 Menschen willkürlich festgenommen, darunter Demonstrierende, Medienschaffende und Menschenrechtsverteidiger. Zudem wurden mindestens 41 politisch motivierte Hinrichtungen vollstreckt. Auch wurde das Land über einen Zeitraum von 88 Tagen durch eine Internetsperre isoliert, die über 90 Millionen Menschen betraf.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
Die St. Pauli Hits NONSTOP Mittagspause auf dem Kiez: Nonstop die besten Hits aus und für St. Pauli! Egal ob im Büro, unterwegs oder zu Hause - mit unserem Musikmix bleibst du mitten im Leben und in der Stadt.
close© 2026 Copyright Eyecansee Communications GmbH & Co. KG
Beitrags-Kommentare (0)