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Bauarbeiter entgehen Kollision mit Bauzug in Bergedorf nur knapp

today18. September 2026 6

Hintergrund
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Hamburg-Bergedorf entging am späten Donnerstagabend eine Bahntrümmerung mit weitreichenden Folgen nur knapp. Um etwa 23:29 Uhr mussten Bauarbeiter am Bahnhof Hamburg-Bergedorf in letzter Sekunde zur Seite springen, als ein Bauzug durch ihre Baustelle raste. Der Zug kollidierte dabei mit einem auf den Gleisen stehenden Werkzeuganhänger eines Baustellentrupps, einige hundert Meter stadtauswärts hinter dem Bahnhof Bergedorf. Glücklicherweise wurde bei dem Vorfall niemand verletzt.

Insgesamt 18 Bauarbeiter befanden sich zu diesem Zeitpunkt auf oder an den Gleisen, die eigentlich für Bauarbeiten gesperrt waren. Nach Angaben des Triebfahrzeugführers war der von einer Diesellok gezogene Bauzug mit einer Geschwindigkeit von etwa 60 Kilometern pro Stunde unterwegs. Ein Sicherungsposten bemerkte die herannahende Lokomotive auf der gesperrten Strecke und konnte die am Gleis beschäftigten Männer im letzten Moment warnen. Daraufhin verließen die Bauarbeiter schlagartig und rechtzeitig den Gefahrenbereich.

Trotz einer eingeleiteten Schnellbremsung durch den Lokführer konnte die Kollision mit dem Werkzeuganhänger nicht mehr verhindert werden. Nach aktuellem Ermittlungsstand der Bundespolizei war der Bauzug, der in den Anhänger fuhr, nicht für die betroffene Baustelle eingesetzt. Die Bundespolizei hat ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Bahnverkehrs aufgrund grob pflichtwidrigen Verhaltens eingeleitet und ermittelt in alle Richtungen, um zu klären, warum der Zug auf dem gesperrten Streckenabschnitt unterwegs war. Die Ermittlungen zur genauen Ursache des Vorfalls laufen auf Hochtouren und werden voraussichtlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Nach dem dramatischen Ereignis standen die betroffenen Bauarbeiter unter Schock und wurden vor Ort von einem Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes betreut. Auch der Triebfahrzeugführer des involvierten Zuges konnte seine Fahrt aufgrund des Geschehens nicht fortsetzen und wurde abgelöst. Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Hamburg, der Hamburger Landespolizei sowie die Feuerwehr waren umgehend am Unfallort. Die Deutsche Bahn teilte mit, dass der Zwischenfall keine Auswirkungen auf den laufenden Fern- und Nahverkehr hatte. Der Einsatzort wurde gegen 02:05 Uhr an den DB-Notfallmanager übergeben.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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