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Stuntman Arnim Dahl entkam in Hamburg nur knapp dem Tod

today18. September 2026 14

Hintergrund
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Der in den 50er Jahren bekannte Stuntman Arnim Dahl entging im September 1951 in Hamburg nur knapp dem Tod, als ein gefährlicher Stunt vor Tausenden Zuschauern missglückte. Dieses historische Ereignis wird heute wieder beleuchtet, insbesondere anlässlich des 75. Jahrestages.

Genau 75 Jahre ist es her, dass Arnim Dahl am 12. September 1951 am Karl-Muck-Platz in Hamburg eine lebensgefährliche Situation überstand. Für die „Fox Tönende Wochenschau“ sprang Dahl, der später auch als „Klettermaxe“ bekannt wurde, aus dem neunten Stock eines Hochhauses, dem heutigen Brahms-Kontor, und hielt sich an einer Hamburg-Fahne fest. Die Fahne, die bei einer vorherigen Probe noch drei Männer gehalten hatte, riss jedoch zweimal ein, was die zahlreichen Schaulustigen in tiefe Stille versetzte.

In 32 Metern Höhe über den Köpfen der Menge baumelnd, gelang es Arnim Dahl mit einem kräftigen Schwung, sich in Richtung Hauswand zu retten, wo ihm eine Stange mit einer Schlinge zugereicht wurde. Nachdem Helfer ihn in ein Fenster ziehen konnten, kommentierte der Stuntman die dramatische Situation lapidar: „Das Fahnentuch muss nächstes Mal längs gewebt sein und nicht quer“. Der Vorfall, der von Henry Brueggemann fotografiert wurde, entwickelte sich zu einem der bekanntesten Bilder aus dieser Zeit.

Arnim Dahl, geboren am 12. März 1922 in Stettin, war der erste deutsche Stuntman der Nachkriegszeit und doubelte in rund 40 Produktionen Stars wie Heinz Rühmann, Curd Jürgens und Kirk Douglas. Seine Karriere, die 1949 begann, war geprägt von waghalsigen Aktionen und mehr als 100 Knochenbrüchen. Zu seinen weiteren legendären Stunts zählen ein Handstand auf dem Dachgeländer des Empire State Buildings in New York im Jahr 1959 und ein Sprung von einem 47 Meter hohen Kran ins Wilhelmshavener Hafenbecken, bei dem er sich die Wirbelsäule brach.

Dahl, der 1992 in den Ruhestand ging und am 3. August 1998 in Wedel verstarb, verkörperte mit seinem Motto „Lieber zehn Minuten Angst als einen Monat arbeiten“ den Geist der Wirtschaftswunder-Ära. Seine Fähigkeit, gefährliche Situationen mit einem Lächeln zu meistern, machte ihn zu einem Publikumsliebling und einer Ikone des deutschen Films. Die Erinnerung an seine waghalsigen Taten und den missglückten Hamburger Stunt bleibt bis heute lebendig.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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