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Sorge um eine der größten Legenden des Hamburger SV: Gert „Charly“ Dörfel hat wenige Tage vor seinem 87. Geburtstag einen Schlaganfall erlitten. Die Nachricht über den Zustand des früheren Flügelstürmers löst in Hamburg große Besorgnis aus. Dörfel, der am kommenden Freitag, dem 18. September, seinen 87. Geburtstag feiert, muss diesen Ehrentag auf der Neurologie-Station des Krankenhauses St. Georg in Hamburg verbringen, wo er sich von dem erlittenen Schlaganfall erholt.
Seine Ehefrau Lidia Dörfel gab jedoch eine vorsichtige Entwarnung und berichtete von einer leichten Besserung seines Zustandes. Demnach sei seine rechte Hand zwar noch gelähmt, doch das Essen und Sprechen würden von Tag zu Tag besser gelingen. Die Familie wartet nun auf einen Platz in einer Rehabilitationseinrichtung, damit der ehemalige Nationalspieler wieder vollständig auf die Beine kommen kann.
Erst kürzlich hatte „Charly“ Dörfel nach 54 Jahren sein Haus in Meckelfeld südlich von Hamburg verlassen und war in die HafenCity umgezogen. Dieser Umzug war für den Fußballer, der liebevoll als „Fußball-Clown“ bekannt ist, mit schweren Entscheidungen verbunden. Er musste seine umfangreiche Sammlung an HSV-Souvenirs, die er als sein „eigenes Vereinsmuseum“ bezeichnete, an Freunde verschenken und löste auch seine riesige Plattensammlung auf, behielt lediglich Scheiben seiner Idole Elvis Presley und Gene Pitney.
Gert Dörfel ist eine wahre Ikone des Hamburger SV. Von 1958 bis 1972 stand er in 374 Einsätzen für den Verein auf dem Platz und erzielte dabei 114 Tore. Er war der kongeniale Partner und „Tor-Butler“ von Vereinsidol Uwe Seeler und spielte eine entscheidende Rolle in der Meistermannschaft von 1960. Dörfel gehört zusammen mit Klaus „Micky“ Neisner (90) zu den beiden einzigen noch lebenden Spielern, die im Finale 1960 den 1. FC Köln mit 3:2 besiegten. Sein langjähriger Weggefährte Uwe Seeler war vor vier Jahren verstorben. Trotz des aktuellen gesundheitlichen Rückschlags bleibt Dörfels Ziel bestehen: Er hatte stets betont, unbedingt 100 Jahre alt werden zu wollen. Die Hamburger Fußballgemeinde hofft nun auf eine rasche und vollständige Genesung ihrer Legende.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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