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Umbau der Straßen am Harburger ZOB beginnt

today10. September 2026 5

Hintergrund
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In Hamburg-Harburg haben die Bauarbeiten zum Umbau der Straßen rund um den Zentralen Omnibusbusbahnhof (ZOB) begonnen. Der wichtige Verkehrsknotenpunkt soll nach aktuellem Planungsstand bis Ende kommenden Jahres fertiggestellt sein. Dieses Großprojekt ist eine gemeinsame Anstrengung der Hamburger Hochbahn AG, die den ZOB erneuert, und des Landesbetriebs Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG), der die umliegenden Verkehrsflächen des sogenannten „Doppelknotens“ umgestaltet. Ziel ist es, den ZOB und die angrenzenden Straßen zu modernisieren, die Kapazität zu erhöhen und den Verkehrsfluss im Harburger Zentrum erheblich zu verbessern.

Der Neubau des ZOB selbst schreitet zügig voran. Die bauliche Fertigstellung der Busanlage durch die Hochbahn ist für Ende 2026 vorgesehen. Die alte Anlage aus den 1980er Jahren wurde ab Sommer 2024 abgerissen und seit Ende 2025 entsteht die neue Stahlkonstruktion für das künftige Dach, die bereits weitgehend steht. Der Entwurf des Hamburger Büros „Blunck + Morgen Architekten“ sieht ein großes, begrüntes Dach mit Photovoltaikmodulen vor, das rund 5.200 Quadratmeter überspannen wird und die bestehende Busanlage mit einem zusätzlichen Bussteig in der Hannoverschen Straße verbindet. Der neue ZOB wird die Kapazität um rund 73 Prozent auf 283 Meter Abfahrtslänge erhöhen und bis zu 150 Busse pro Stunde sowie 25 Buslinien für täglich etwa 40.000 Fahrgäste abfertigen können.

Die umfangreichen Straßenbauarbeiten konzentrieren sich auf den „Doppelknoten“, der die Kreuzung Buxtehuder Straße, Hannoversche Straße, Moorstraße und Walter-Dudek-Brücke umfasst. Die Arbeiten haben offiziell am 10. September 2026 begonnen und sollen bis Ende September 2027 abgeschlossen sein. Hauptziele sind hier die Neugestaltung der Kreuzung, die Entschärfung von Unfallhäufungsstellen sowie die Optimierung des Verkehrsflusses. Darüber hinaus werden die Verbindungen für Fußgänger und Radfahrer verbessert und leistungsfähige Radverkehrsanlagen geschaffen.

Für Verkehrsteilnehmer bedeutet dies während der Bauphase erhebliche Einschränkungen. Ab dem 10. September 2026 bis zum 21. Februar 2027 sind die Moorstraße und die Hannoversche Straße Süd vollständig für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Direkt im Anschluss, vom 21. Februar bis Ende September 2027, folgt die Vollsperrung der Hannoverschen Straße Nord. Buslinien werden während dieser Zeit größtenteils über die S-Bahn-Haltestelle Harburg Rathaus umgeleitet, und weiträumige Umleitungen sind ausgeschildert. Obwohl die bauliche Fertigstellung des ZOB bereits Ende 2026 erfolgen soll, wird der vollständige Busbetrieb erst nach Abschluss der Straßenbauarbeiten, voraussichtlich im September 2027, schrittweise wieder aufgenommen werden können.

Die Kosten für das Gesamtprojekt belaufen sich auf rund 27 Millionen Euro, was eine Steigerung gegenüber der ursprünglichen Schätzung von etwa 17 Millionen Euro darstellt. Der Harburger ZOB und der angrenzende „Doppelknoten“ sind von überregionaler Bedeutung, da sie eine zentrale Verbindungsfunktion zu den Elbbrücken, der A1 sowie den südlich gelegenen Umlandgemeinden wahrnehmen. Die Modernisierung und Kapazitätserweiterung sind essenziell, um den wachsenden Anforderungen des öffentlichen Nahverkehrs im Rahmen des „Hamburg Taktes“ gerecht zu werden und die „Herzkammer des Harburger Innenstadtverkehrs“ fit für die Zukunft zu machen.

Symbolbild – Foto: Wolfgang Weiser / Pexels

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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