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Ein Zwischenfall im französischen Hafen von Le Havre hat das Kreuzfahrtschiff „AIDAperla“, das regelmäßig ab Hamburg startet, am Dienstag, den 8. September 2026, in Schwierigkeiten gebracht. Das Schiff havarierte, nachdem es sich am Nachmittag aufgrund starker Winde von seinen Leinen losgerissen hatte.
Die „AIDAperla“ trieb infolge der Windböen durch das Hafenbecken. Dabei kam es zu einem Kontakt des Hecks mit einer Kaimauer. Zudem wurden Augenzeugenberichten zufolge mehrere Gangways beschädigt oder stürzten ins Wasser. Während des Vorfalls befand sich auch die „Mein Schiff 3“ im Hafen, und es gab zeitweise Befürchtungen einer Kollision, die jedoch abgewendet werden konnte.
Glücklicherweise wurden bei dem Zwischenfall keine Personen verletzt. Mithilfe von Schleppern konnte das 300 Meter lange Kreuzfahrtschiff schließlich wieder in eine sichere Position gebracht und am selben Abend erneut festgemacht werden. Für etwa 500 Passagiere, die sich zum Zeitpunkt des Geschehens auf Landgang befanden, hatte der Vorfall jedoch unangenehme Folgen: Sie konnten das Schiff nicht sofort wieder betreten und mussten zeitweise in Bussen vor dem Kreuzfahrtterminal warten.
Infolge des Kontakts mit der Kaimauer muss die „AIDAperla“ vorerst in Le Havre bleiben. Das Schiff wird einer umfassenden Überprüfung durch Techniker und zuständige Behörden unterzogen und darf den Hafen erst nach Freigabe einer Klassifizierungsgesellschaft verlassen. Dies führte zur Absage des geplanten Anlaufs in Zeebrugge am 9. September, und auch der weitere Reiseverlauf, einschließlich eines möglichen Stopps in Rotterdam, bleibt derzeit ungewiss. AIDA Cruises betonte, dass die Sicherheit von Gästen und Crew oberste Priorität habe.
Symbolbild – Foto: Alina Chernii / Pexels
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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