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Stotterstart des FC St. Pauli in die neue Saison

today1. September 2026 5

Hintergrund
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Der FC St. Pauli ist mit einem merklichen Stotterstart in die neue Saison gegangen. Am gestrigen Abend mussten sich die Hamburger dem 1. FC Kaiserslautern im Millerntor-Stadion mit 1:2 geschlagen geben und bleiben damit auch nach dem vierten Pflichtspiel der Spielzeit 2026/2027 sieglos. Diese Niederlage unterstreicht einen schwierigen Saisonbeginn für die Kiezkicker, der, trotz der Verpflichtung eines neuen Trainers und einiger neuer Spieler, von scheinbar alten Problemen geprägt ist.

Tatsächlich hat der FC St. Pauli in den ersten vier Pflichtpartien lediglich zwei Punkte geholt. Der Saisonauftakt in der 2. Bundesliga am 9. August 2026 endete mit einem 1:1-Unentschieden gegen die SpVgg Greuther Fürth, gefolgt von einem 2:2-Remis bei Holstein Kiel am 14. August 2026. Eine besonders herbe Enttäuschung war das frühe Ausscheiden im DFB-Pokal am 23. August 2026, als man gegen den Drittligisten Rot-Weiss Essen mit 0:2 verlor. Die jüngste Niederlage gegen Kaiserslautern, bei der Abdoulie Ceesay nach seiner Einwechslung zwar schnell den Anschlusstreffer zum 1:2 erzielen konnte, aber der Ausgleich trotz erhöhten Drucks in der Schlussphase ausblieb, komplettiert den ernüchternden Start.

Die Hoffnung auf einen Neuanfang ruht auf dem neuen Trainer Marcel Rapp, der am 8. Juni 2026 vorgestellt wurde. Rapp, der zuvor über vier Jahre erfolgreich Holstein Kiel trainierte und das Team sogar in die Bundesliga führte, trat die Nachfolge von Alexander Blessin an, dessen Entlassung am 5. Juni 2026 erfolgte. Rapp leitet die Vorbereitung seit dem 25. Juni 2026. Trotz der unbefriedigenden Ergebnisse betont Rapp, dass er Leistung und Ergebnis voneinander trennen wolle und die Mannschaft vieles gut gemacht habe. Im Umfeld der Fans wächst jedoch die Kritik und die Frage, ob der Fehlstart schön geredet wird.

Auch auf der Spielerseite gab es Bewegung: Für die aktuelle Saison 2026/2027 wurden unter anderem Dimitar Veselinov Mitov, Rony Jene Aleksi Jansson und Samuel Klein verpflichtet. Doch auch mit neuen Gesichtern scheinen die Kiezkicker die Effizienzprobleme in der Offensive und die Anfälligkeit in der Defensive, die bereits in der Vorsaison beklagt wurden, nicht abgelegt zu haben. Die mangelnde Konsequenz in der Chancenverwertung und die Leichtigkeit, mit der Gegentore fallen, sind wiederkehrende Themen. Defensive Ungenauigkeiten und fehlende Abstimmung, etwa zwischen Marcus Mathisen und David Nemeth, führten zu einfachen Toren für die Gegner. Dieser Umstand, gepaart mit der Tatsache, dass sich St. Pauli oft schwertut, nach Rückständen das Spiel zu gestalten, lässt die „alten Probleme“ besonders deutlich hervortreten.

Symbolbild – Foto: Franco Monsalvo / Pexels

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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