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Jean-Luc Dompé verlässt den HSV – Aussortierter Franzose wechselt in die Türkei

today28. August 2026 1

Hintergrund
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Der Hamburger SV und Jean-Luc Dompé gehen ab sofort getrennte Wege. Der Flügelspieler wechselt ablösefrei in die Türkei und hat sich dem Süper-Lig-Klub Konyaspor angeschlossen. Dort unterschrieb der 31-jährige Franzose einen Zweijahresvertrag bis 2028 und wird künftig die Rückennummer 91 tragen.

Die Trennung vom HSV ist die Folge mehrerer schwerwiegender Verfehlungen des Spielers außerhalb des Platzes. Im Januar 2026 sorgte Dompé für Negativschlagzeilen, als er mit 1,34 Promille Alkohol am Steuer erwischt wurde, was zum Entzug seines Führerscheins führte. Der Verein reagierte damals mit einer vorübergehenden Suspendierung und verhängte eine Rekord-Geldstrafe im sechsstelligen Bereich.

Zusätzlich zu diesem Vorfall wurde Dompé bereits im Februar 2023 in einen Autounfall verwickelt, bei dem er mit überhöhter Geschwindigkeit in eine Bushaltestelle raste und anschließend die Unfallstelle verließ. Auch hier ermittelte die Hamburger Staatsanwaltschaft wegen Unfallflucht, und der HSV belegte ihn mit einer „empfindlichen“ Geldstrafe. Trainer Merlin Polzin hatte zuletzt die „fehlende Einsicht“ und den „geringen Aufwand“, den Dompé in der Bundesliga betreiben wollte, kritisiert, was dazu führte, dass der Franzose in den Planungen des Bundesligisten keine Rolle mehr spielte und im August vom Mannschaftstraining ausgeschlossen wurde.

HSV-Sportdirektor Claus Costa bedankte sich trotz der Umstände für Dompés Beitrag zum Verein. „Jean-Luc war ohne Zweifel ein wichtiger Spieler für uns in der 2. Bundesliga und hatte vor allem einen wichtigen Anteil daran, dass wir im vergangenen Sommer in die Bundesliga aufgestiegen sind“, so Costa. Er wünschte Dompé und seiner Familie für die Zukunft sportlich und persönlich alles Gute.

Dompé war im Sommer 2022 für 1,1 Millionen Euro vom belgischen Klub Zulte Waregem nach Hamburg gewechselt. In seiner Zeit beim Hamburger SV absolvierte er 113 Pflichtspiele, in denen er 18 Tore erzielte und 33 Vorlagen gab. Besonders in der Aufstiegssaison 2024/25 glänzte er mit neun Toren und 14 Vorlagen und galt als wichtiger „Aufstiegsheld“ und Publikumsliebling.

Symbolbild – Foto: cottonbro studio / Pexels

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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