Hamburg Update

23 Fahrgäste auf dem Dom in 25 Metern Höhe festgesessen

today27. August 2026 6

Hintergrund
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23 Fahrgäste erlebten am Dienstagabend auf dem Hamburger Dom bange Stunden, als sie in rund 25 Metern Höhe im Fahrgeschäft „Nordic Tower“ festsaßen. Die Höhenrettung der Feuerwehr war im Einsatz, um die Eingeschlossenen zu versorgen, während die Ursache für den plötzlichen Stillstand des Kettenkarussells geklärt wurde.

Der Vorfall ereignete sich gegen 21 Uhr, als das Kettenkarussell „Nordic Tower“, das eine Gesamthöhe von bis zu 80 Metern erreicht, plötzlich stoppte. Rund drei Stunden lang mussten die insgesamt 23 Fahrgäste ausharren, bevor das Fahrgeschäft wieder in Betrieb genommen werden konnte. Ersten Berichten zufolge hatte eine Sicherheitseinrichtung des Fahrgeschäfts ausgelöst, was zum Stillstand führte.

Ein Großaufgebot von Feuerwehr und Polizei rückte zum Heiligengeistfeld aus. Die Feuerwehr Hamburg war mit 45 Einsatzkräften vor Ort, darunter speziell ausgebildete Höhenretter, die im Inneren des Turms zu den festsitzenden Personen aufstiegen. Die Höhenretter versorgten die Fahrgäste umgehend mit Decken, da die Temperaturen in der Nacht auf etwa 15 Grad Celsius sanken und die Kälte zunahm. Zusätzlich wurden von anderen Schaustellern warme Getränke bereitgestellt.

Die Rettungsaktion konzentrierte sich darauf, das Fahrgeschäft wieder in Gang zu setzen. Dies gelang schließlich den Technikern des Betreibers in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr. Dafür musste der „Nordic Tower“ mit Kettenzügen manuell um etwa 20 Zentimeter angehoben werden, um eine blockierte Bremse zu lösen. Ein lautes Knacken begleitete diesen Vorgang, wie ein Fahrgast später berichtete. Kurz nach Mitternacht konnte das Kettenkarussell schließlich elektronisch und kontrolliert heruntergefahren werden.

Alle 23 Fahrgäste erreichten wohlauf den Boden und konnten das Karussell unverletzt verlassen. Eine aufwendige Einzelrettung aus den Sitzen in großer Höhe war glücklicherweise nicht erforderlich. Die Betroffenen wurden am Boden von Sanitätern und Ärzten des Deutschen Roten Kreuzes untersucht; niemand musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Die genaue Ursache für die Auslösung der Sicherheitsbremse ist noch unklar und wird nun von einem TÜV-Sachverständigen geprüft. Als Entschädigung erhielten die Betroffenen vom Schaustellerverband ein umfangreiches Freikartenpaket für den Dom. Das Fahrgeschäft konnte nach Freigabe durch den TÜV seinen Betrieb wieder aufnehmen.

Symbolbild – Foto: Stephan Saloth / Pexels

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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