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DFB-Pokal: 1

today24. August 2026 1

Hintergrund
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Hamburg. Der Bundesliga-Absteiger 1. FC Heidenheim hat im DFB-Pokal eine blamable Niederlage einstecken müssen. Gegen den Regionalligisten SSV Jeddeloh II schied das Team von der Brenz bereits in der ersten Runde aus und unterstrich damit die sich nach dem Abstieg aus der Ersten Bundesliga abzeichnende Krise. Die deutliche 2:5-Niederlage vom Sonntag markiert einen Tiefpunkt für den Verein, der sich eigentlich in der 2. Bundesliga neu aufstellen wollte.

Im Oldenburger Marschweg-Stadion, das für diese Partie genutzt wurde, sorgte der Viertligist für eine echte Sensation. Obwohl Yannik Wagner den 1. FC Heidenheim in der 12. Minute zunächst in Führung brachte, drehte Jeddeloh II das Spiel binnen weniger Minuten. Kamer Krasniqi glich in der 14. Minute aus, gefolgt von einem Eigentor von Jan Schöppner (27.) und einem Treffer von Haris Hyseni (29.), die für den 3:1-Halbzeitstand zugunsten des Underdogs sorgten. Ein in der 58. Minute von Heidenheims Budu Zivzivadze verschossener Foulelfmeter symbolisierte den missratenen Nachmittag für die Gäste, während Hyseni (70., Foulelfmeter) und Tim Janßen (72.) die Führung weiter ausbauten, ehe Mikkel Kaufmann in der 89. Minute nur noch Kosmetik betreiben konnte.

Der SSV Jeddeloh II, der in der Regionalliga Nord beheimatet ist, schrieb mit diesem Sieg Geschichte, indem er als erster Viertligist in dieser Pokalsaison die zweite Runde erreichte. Für die Mannschaft aus der Gemeinde Edewecht war es zudem eine Revanche für eine 2:5-Niederlage gegen Heidenheim in der ersten Pokalrunde der Saison 2018/19. Der Erfolg war ein herausragender Moment für den Verein, der seine Heimspiele normalerweise in der Haskamp-Arena austrägt.

Für den 1. FC Heidenheim, der in der Vorsaison noch in der höchsten Spielklasse agierte, vertieft diese Pokalpleite die bestehende Krise. Die Mannschaft offenbarte erneut eklatante Defensivschwächen und kassierte in den bisherigen drei Pflichtspielen der Saison bereits zwölf Gegentore. Cheftrainer Frank Schmidt, der aufgrund einer Sperre aus der vergangenen Pokalsaison das Spiel von der Tribüne verfolgen musste, wurde von Co-Trainer Bernhard Raab vertreten. Kapitän Patrick Mainka bezeichnete die Niederlage als „hochgradig peinlich“ und „absolut verdient“.

Die Ergebnisse der laufenden Zweitliga-Saison – einem knappen 4:3-Sieg gegen den VfL Osnabrück und einer deutlichen 1:4-Niederlage gegen Hertha BSC – zeigen bereits die Anfälligkeit des Bundesliga-Absteigers. Frank Schmidt gab sich nach der Pokal-Blamage jedoch nicht panisch und zeigte sich gegenüber dem Kicker davon überzeugt, dass sich die Mannschaft schnell steigern wird, um am kommenden Spieltag ein anderes Gesicht zu zeigen. Die Fans hoffen, dass die sportliche Leitung die nötigen Schritte unternimmt, um die Abwärtsspirale zu stoppen und den Weg zurück in die Erfolgsspur zu finden.

Symbolbild – Foto: Omar Ramadan / Pexels

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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