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Ein Punkt zum Auftakt – die HSV-Frauen haben sich am Sonntagabend, den 23. August 2026, in ihrem ersten Saisonspiel der Google Pixel Frauen-Bundesliga gegen den SC Freiburg ein 1:1-Unentschieden erkämpft. Vor 3.005 Zuschauern im heimischen Volksparkstadion zeigte das Team von Trainer Rodolfo Cardoso eine kämpferische Leistung und sicherte sich einen wichtigen Punktgewinn zum Start in die neue Spielzeit.
Die Partie, die lange Zeit torlos verlief, hielt für die Hamburgerinnen Licht und Schatten bereit. Die erste Hälfte war geprägt von einer starken Freiburger Defensive, die die HSV-Abwehr früh auf die Probe stellte und besonders über die rechte Seite für Gefahr sorgte. Die Rothosen, die mehr Zweikämpfe gewannen und einen Ballbesitz von rund 60 Prozent verzeichneten, erhöhten den Druck, konnten aber trotz guter Gelegenheiten, unter anderem durch Linberg und Brunnthaler, kein Kapital daraus schlagen. Nach der Halbzeitpause agierte der HSV zunächst energischer.
Der Rückschlag erfolgte in der 63. Minute, als Freiburgs Nikola Ojukwu die Gäste mit einem direkt verwandelten Freistoß in Führung brachte. Dabei sah HSV-Torhüterin Kinga Szemik, eine der acht Neuzugänge, die in diesem Sommer zum umgebauten Kader stießen, unglücklich aus. Doch die HSV-Frauen zeigten Moral und steckten nicht auf. Nur kurze Zeit später, in der 72. oder 73. Minute, war es die polnische Nationalspielerin und ebenfalls neue Stürmerin Nikola Karczewska, die mit einem „Traumtor“ oder „eleganten Heber“ den hochverdienten Ausgleich zum 1:1-Endstand markierte.
Das Remis ist ein wichtiger erster Schritt für die HSV-Frauen, die in der Saison 2025/26 nach 13 Jahren in die Bundesliga zurückkehrten und dort einen zwölften Platz belegten. Der Punkt gegen den Vorjahres-Achten aus dem Breisgau zeigt das Potenzial des neu aufgestellten Teams und lässt auf eine spannende Saison hoffen. Trainer Rodolfo Cardoso hatte bereits im Vorjahr einen Saisonstart mit einem Remis erlebt.
Neben Torhüterin Szemik und Torschützin Karczewska gab auch Mittelfeldspielerin Leila Peneau ihr Startelfdebüt für die Hanseatinnen. Insgesamt waren die HSV-Frauen, insbesondere nach der Pause, das bessere Team und konnten sich diesen Punkt hart erkämpfen. Mit diesem Auftakt können die HSV-Frauen optimistisch in die kommenden Aufgaben blicken.
Symbolbild – Foto: Luis Andrés Villalón Vega / Pexels
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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