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Der FC St. Pauli hat eine bittere Niederlage im DFB-Pokal hinnehmen müssen. In der ersten Runde scheiterten die Hamburger am Sonntagabend, dem 23. August 2026, mit einem 0:2 gegen den Drittligisten Rot-Weiss Essen. Damit ereilte die Kiezkicker, die in der Liga noch auf ihren ersten Saisonsieg warten, bereits das frühe Aus im Pokalwettbewerb.
Die Partie fand vor 18.800 Zuschauern im Stadion an der Hafenstraße in Essen statt. Die Hausherren, trainiert von U. Koschinat, setzten sich dank einer effektiven Chancenauswertung durch. Marek Janssen erzielte in der 36. Minute die Führung für Rot-Weiss Essen per Kopfball nach einer Flanke von Marvin Obuz. Nach der Halbzeitpause erhöhte Semir Telalović in der 53. Minute auf 2:0, als er einen scharfen Ball von J. Hofmann verwertete. Der FC St. Pauli hatte selbst gute Möglichkeiten, verpasste es jedoch, diese in Tore umzumünzen, insbesondere durch Stürmer Martijn Kaars, der zweimal die Führung auf dem Fuß hatte.
Dieses Pokal-Aus ist ein weiterer Rückschlag für den FC St. Pauli, der auch in der laufenden Saison der 2. Bundesliga noch auf den ersten Sieg wartet. Nach zwei Spieltagen stehen die Hamburger mit zwei Unentschieden und somit zwei Punkten auf dem 13. Tabellenplatz. Zuletzt spielten sie am 14. August 2026 2:2 unentschieden gegen Holstein Kiel.
Für den Drittligisten Rot-Weiss Essen hingegen ist der 2:0-Sieg gegen den Zweitligisten eine bemerkenswerte Leistung und wurde als „einzige Überraschung des Abends“ in der ersten Pokalrunde beschrieben. Rot-Weiss Essen überstand damit zum ersten Mal seit fünf Jahren wieder die erste Runde des DFB-Pokals. Währenddessen zeigten andere Favoriten keine Nerven und zogen souverän in die nächste Runde ein, darunter Bayer Leverkusen mit einem 4:0 gegen Wehen Wiesbaden und der FC Augsburg, der Energie Cottbus mit 2:0 besiegte. Auch der SC Freiburg (5:1 gegen Fortuna Düsseldorf) und der SC Paderborn 07 (4:2 gegen 1. FC Phönix Lübeck) machten ihre Aufgaben.
Symbolbild – Foto: Omar Ramadan / Pexels
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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