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Der Hamburger SV hat eine wichtige Verstärkung für seine Defensive an Land gezogen: Sebastiaan Bornauw wechselt von Leeds United an die Elbe. Der ehemalige Wolfsburger wird für ein Jahr auf Leihbasis für die „Rothosen“ auflaufen und ist als neuer Abwehrchef vorgesehen. Der 27-jährige belgische Innenverteidiger, geboren am 22. März 1999, trägt künftig die Rückennummer 33, seine Lieblingszahl.
Der Transfer beinhaltet zudem eine Kaufoption für den HSV in Höhe von 4,6 Millionen Euro. Bornauw bringt umfassende Bundesliga-Erfahrung mit, nachdem er zuvor bereits für den 1. FC Köln und den VfL Wolfsburg in insgesamt 140 Partien in der höchsten deutschen Spielklasse aktiv war. Bei seinem letzten Verein, Leeds United, kam er in der abgelaufenen Premier-League-Saison 2025/2026 lediglich auf zwölf Ligaeinsätze, wovon sechs sogar erst in der 89. Minute begannen, und konnte sich dort nicht wie gewünscht durchsetzen. Sein Marktwert wird von Transfermarkt.de auf acht Millionen Euro beziffert, womit er zu den wertvollsten Spielern im Hamburger Kader gehört.
Die Verantwortlichen des Hamburger SV äußerten sich überzeugt von den Qualitäten des Neuzugangs. Sportvorstand Kathleen Krüger lobte Bornauws „besondere Arbeitsmentalität“, seine „Disziplin und Professionalität“ sowie seine „Coachingkompetenz“, die ihn zu einem Gewinn für jede Kabine mache und hervorragend ins Mannschaftsgefüge passe, wo er eine führende Rolle einnehmen soll. Sportdirektor Claus Costa hob zudem die „körperliche Präsenz, die Zweikampfstärke und die Qualitäten im Kopfballspiel“ Bornauws hervor und beschrieb seine Spielweise als „reif und konsequent“. Er sei ein führungsstarker Spieler, der Verantwortung übernimmt und eine Abwehr organisieren kann.
Bornauws Verpflichtung erfolgt, um die Lücke zu schließen, die durch den Abgang von Nachwuchsprofi Luka Vuskovic entstanden ist, der den Verein nach einer einjährigen Leihe verlassen hatte. Bei Leeds United hatte man sich auf Bornauws Weggang vorbereitet und steht laut Medienberichten seinerseits kurz vor der Verpflichtung von Nico Elvedi von Borussia Mönchengladbach. Bornauw selbst verabschiedete sich bereits via Instagram von den Fans seines ehemaligen Klubs.
Symbolbild – Foto: Florian Thomschke / Pexels
Geschrieben von: Redaktion
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