Listeners:
Top-Hörer:
play_arrow
RADIO REEPERBAHN Die Hits von St. Pauli
RADIO REEPERBAHN Dance Die Dance Hits von St. Pauli
play_arrow
RADIO REEPERBAHN 80er Die 80er Hits von St. Pauli
play_arrow
RADIO REEPERBAHN Weihnachten Die Weihnachts-Hits von St. Pauli
play_arrow
RADIO REEPERBAHN Deep Die Deephouse Hits von St. Pauli
play_arrow
RADIO REEPERBAHN 90er Die 90er Hits von St. Pauli
play_arrow
RADIO REEPERBAHN Malle Die Hits von Mallorca
play_arrow
RADIO REEPERBAHN Schlager Die Schlager Hits von St. Pauli
Die Redaktion von RADIO REEPERBAHN Hamburg berichtet heute über einen Terroranschlag in den Pariser Vororten, der Frankreich tief erschüttert. Ein Mann hat am heutigen Freitag, den 23. Oktober 2026, in mehreren Gemeinden westlich von Paris, darunter Trappes und La Verrière, aus einem fahrenden Auto heraus Schüsse abgefeuert. Bei der Tat wurde eine Person getötet und vier weitere, darunter ein zwölfjähriges Kind, zum Teil schwer verletzt. Frankreichs Innenminister Laurent Nuñez bezeichnete die Tat bereits am Nachmittag ausdrücklich als „terroristische Tat“. Der mutmaßliche Schütze konnte von der Polizei festgenommen werden.
Die Schüsse fielen am Vormittag gegen 10:30 Uhr und erfolgten laut Innenminister Nuñez an insgesamt drei verschiedenen Orten im Département Yvelines. Der Täter, bei dem es sich um einen 39-jährigen Mann handeln soll, war mit einer automatischen Waffe unterwegs und hatte offenbar die Absicht, ein „Blutbad“ anzurichten. Die französische Anti-Terror-Staatsanwaltschaft (Pnat) hat die Ermittlungen übernommen und untersucht den Fall als „Mord im Zusammenhang mit einer terroristischen Vereinigung“ sowie unter dem Verdacht eines rassistischen oder islamfeindlichen Motivs.
Die Ermittler prüfen nun, ob die Tat mit der tatsächlichen oder vermeintlichen Herkunft, Ethnie, Nationalität oder Religion der Opfer zusammenhängt. Berichten zufolge feuerte der Schütze wahllos auf Menschen und soll unter anderem eine Tankstelle, ein medizinisches Zentrum, einen Kindergarten und einen Spielplatz ins Visier genommen haben. Das Todesopfer soll afrikanischer Herkunft gewesen sein, und ein Schwerverletzter maghrebinischer Herkunft. Das zwölfjährige Mädchen, das von acht Kugeln getroffen wurde, befindet sich nach Angaben des Bürgermeisters von La Verrière in einem stabilisierten Zustand.
Der mutmaßliche Schütze wurde kurze Zeit nach der Tat im nahegelegenen Coignières gefasst. Er war im Besitz eines Maschinenpistole und Tränengasgranaten. Laut Polizeiquellen ist der 39-Jährige der Polizei bereits wegen früherer Delikte wie Diebstahl, Drogenbesitz und Trunkenheit am Steuer bekannt, war jedoch nicht im Verzeichnis der territorialen Aufklärung geführt, das potenzielle Terroristen erfasst. In seiner Wohnung wurde zudem eine Sprengstofffalle mit Gasflaschen entdeckt. Premierminister Sébastien Lecornu sprach von „sehr ernsten Vorfällen“. Die rasche Festnahme durch fünf Beamte der Anti-Kriminalitäts-Brigade hat wahrscheinlich einen noch längeren und tödlicheren Amoklauf verhindert, der etwa eine Viertelstunde dauerte.
Symbolbild – Foto: Mathias Reding / Pexels
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
© 2026 Copyright Eyecansee Communications GmbH & Co. KG