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Bei einem verheerenden Angriff auf Teilnehmer eines Trauerzugs in der jordanischen Provinz Karak sind am Freitag, dem 23. Oktober 2026, mindestens sechs Menschen getötet und 28 weitere verletzt worden. Das tragische Ereignis, das sich in der griechisch-orthodoxen Hamoud-Kirche ereignete, rund 180 Kilometer südlich der jordanischen Hauptstadt Amman, erschüttert das sonst als vergleichsweise stabil geltende Königreich. König Abdullah II. verurteilte die Tat scharf und bezeichnete sie als „Terroranschlag“. Als Redaktion von RADIO REEPERBAHN Hamburg verfolgen wir die Entwicklungen genau.
Berichten zufolge stiegen die Täter aus einem Fahrzeug und eröffneten das Feuer auf die Trauergemeinde. Augenzeugen schilderten, dass zwei bewaffnete Männer – einer mit einem Gewehr, der andere mit einer Pistole – für mehrere Minuten, etwa fünf, gezielt auf die Anwesenden schossen. Der staatliche Fernsehsender Al-Mamlaka veröffentlichte ein Überwachungsvideo, das drei Personen zeigt, die vom Gehweg aus auf die Kirche schießen, sich hinter Bäumen und einer niedrigen Mauer verstecken und sich dann zum Eingang bewegen. Während die offizielle Opferzahl bei sechs Toten und 28 Verletzten liegt, sprachen erste Medienmeldungen von bis zu sieben Todesopfern und 34 Verletzten.
König Abdullah II. kündigte eine harte Reaktion auf den Anschlag an und versprach, die Verantwortlichen „mit eiserner Faust“ zu bestrafen. Er betonte, dass der Terroranschlag in Karak mit der „härtesten Vergeltung“ beantwortet werde und dass diejenigen, die glauben, die Jordanier spalten zu können, angesichts der nationalen Einheit keine Chance hätten. Die jordanischen Behörden haben umgehend umfangreiche Ermittlungen eingeleitet und eine landesweite Fahndung nach den flüchtigen Schützen gestartet. Bislang hat sich keine Gruppe zu der Tat bekannt, und die Identität sowie die Motive der Angreifer sind weiterhin unklar. Regierungssprecher Mohammad Hussein Al Momani bestätigte den Einsatz bewaffneter Einheiten und warnte vor voreiligen Schlüssen, während alle denkbaren Hypothesen, von lokalen Streitigkeiten bis hin zu extremistischen Motiven, untersucht werden.
Solche bewaffneten Übergriffe sind in Jordanien, das ein wichtiger Partner der US-geführten Anti-IS-Koalition ist, äußerst selten. Allerdings gab es in der Vergangenheit bereits einen schwerwiegenden Terroranschlag in Karak: Im Dezember 2016 griffen IS-nahe Terroristen die Burg von Karak an, wobei zehn Menschen getötet wurden. Die Nachricht von diesem feigen Anschlag erschüttert auch uns hier in Hamburg. International gab es ebenfalls scharfe Verurteilungen; so nannte der libanesische Präsident Joseph Aoun die Schüsse einen „abscheulichen Terroranschlag“, der zeige, dass Terrorismus weder Religion noch Heimat kenne und darauf abziele, das Zusammenleben zu zerstören.
Die Gemeinden in Karak stehen unter Schock, und die Rettungsdienste sowie die Kliniken in der ländlichen Region sind stark beansprucht. Die jordanische Regierung versichert der Bevölkerung, dass alles unternommen wird, um die Täter zu fassen und die Sicherheit im Land zu gewährleisten. Die Situation bleibt angespannt, während die Suche nach den Verantwortlichen auf Hochtouren läuft und das Königreich seine Entschlossenheit gegen den Terrorismus demonstriert.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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