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Gedenken an Hamas-Überfall und Appell von Minister Dobrindt

today8. Oktober 2026

Hintergrund
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RADIO REEPERBAHN Hamburg berichtet ausführlich über die Gedenkveranstaltungen zum dritten Jahrestag des Terrorangriffs der Hamas auf Israel.

Am 7. Oktober 2026 fanden in Berlin mehrere Gedenkveranstaltungen statt, um der Opfer des barbarischen Überfalls der Hamas auf Israel vor drei Jahren zu gedenken. Ein zentraler Punkt der Erinnerung war der Berliner Bebelplatz, wo Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) vor rund 1.700 Anwesenden betonte, dass die Bekämpfung des Antisemitismus eine Pflicht eines jeden Deutschen sei und dieses „abscheuliche Gift“ keinen Platz in der Gesellschaft habe. Neben Dobrindt sprachen bei der Kundgebung unter dem Motto „7. Oktober nie vergessen. Niemals schweigen.“ auch die Präsidentin des Abgeordnetenhauses von Berlin, Cornelia Seibeld, der israelische Botschafter Ron Prosor und Noga Friedman, die Witwe eines im Kampf gefallenen Soldaten.

Der 7. Oktober 2023 markierte eine Zäsur: Die islamistische Terrororganisation Hamas und mit ihr verbündete Milizen drangen vom Gazastreifen aus auf israelisches Staatsgebiet vor. Bei den brutalen Massakern, die sich in Kibbuzim wie Be’eri und Kfar Aza sowie auf einem Musikfestival ereigneten, wurden fast 1.200 Menschen, mehrheitlich jüdische Zivilisten, ermordet. Zu den Opfern gehörten 815 Zivilisten, darunter 79 Ausländer, 36 Minderjährige und mindestens 282 Frauen. Zudem wurden rund 250 Menschen als Geiseln in den Gazastreifen entführt. Der Angriff gilt als das größte Massaker an Juden seit dem Holocaust.

Auch abseits des Bebelplatzes wurde in der deutschen Hauptstadt an die Tragödie erinnert. Das Brandenburger Tor wurde am Abend des 7. Oktober mit der Flagge Israels illuminiert, ein weithin sichtbares Zeichen der Solidarität. Im Roten Rathaus wurde eine Ausstellung namens „Unbroken“ eröffnet, die Geschichten israelischer Sportler und ihrer Angehörigen erzählt, die von den Ereignissen betroffen waren. Des Weiteren fand in Lichtenberg ein stilles Gedenken statt und ein interreligiöser Gottesdienst versammelte Hunderte Menschen in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sprach von einem „dunklen Schatten über der jüngeren Geschichte“, der durch den Terrorangriff geworfen wurde.

Die Gedenkveranstaltungen unterstrichen die Haltung der Bundesregierung, die seit dem 7. Oktober 2023 fest an der Seite Israels steht und dessen Sicherheit als deutsche Staatsräson begreift. Die Ereignisse haben die alarmierende Zunahme antisemitischer Vorfälle in Deutschland verstärkt, wobei sich die Zahl antisemitischer Straftaten seit dem Überfall verdoppelt haben soll. Diese Entwicklung erfordert ein entschlossenes Vorgehen der gesamten Gesellschaft. Während des Gedenktages kam es in Berlin-Kreuzberg auch zu einer israelkritischen Demonstration, an der rund 300 Personen teilnahmen und bei der Organisationen wie „Thawra Hamburg“, die vom Verfassungsschutz als extremistischer Verdachtsfall eingestuft wird, erwähnt wurden. Dies verdeutlicht die weiterhin komplexe und angespannte gesellschaftliche Debatte, die auch in Städten wie Hamburg spürbar ist.

Die Mahnung von Bundesinnenminister Dobrindt und die vielfältigen Gedenkveranstaltungen in Berlin am dritten Jahrestag des Hamas-Überfalls senden ein klares Signal: Die Erinnerung an die Opfer und der Kampf gegen jede Form von Antisemitismus bleiben eine zentrale Aufgabe für Deutschland.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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