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FBI verhindert Terroranschlag in den USA

today8. Oktober 2026

Hintergrund
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Die US-Bundespolizei FBI hat nach eigenen Angaben einen mutmaßlichen Terroranschlag im Bundesstaat Minnesota vereitelt. Ein 18-Jähriger wurde festgenommen, nachdem er von einem verdeckten Ermittler ein Sturmgewehr erworben hatte. Das Ziel des geplanten Angriffs war die „Mall of America“ in Bloomington bei Minneapolis, das größte Einkaufszentrum Nordamerikas. Der Verdächtige soll vorgehabt haben, Ende des Monats 30 bis 60 Menschen zu töten.

Bei dem festgenommenen Tatverdächtigen handelt es sich um den 18-jährigen Sheikhdoon Abdullahi Mohamud, einen US-Bürger somalischer Abstammung. Ihm wird vorgeworfen, den Anschlag mit Unterstützung der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) geplant zu haben, der er bereits vor über einem Jahr die Treue geschworen haben soll. Mohamud habe zudem angeblich erklärt, er wolle das Einkaufszentrum angreifen, weil es jüdischen Personen gehöre.

Die Ermittlungen des FBI liefen bereits seit Dezember 2024, also fast zwei Jahre lang. Mohamud hatte zunächst Interesse bekundet, nach Somalia zu reisen, um sich der Al-Shabaab-Miliz anzuschließen, gab jedoch später an, sich die Reise nicht leisten zu können und stattdessen einen Anschlag in den USA verüben zu wollen. Die Festnahme erfolgte, nachdem er in einem öffentlichen Park in Richfield, unweit der Mall of America, von einem verdeckten FBI-Mitarbeiter eine AK-47, vier Magazine und 200 Schuss scharfer Munition für 600 US-Dollar gekauft hatte. Die vom FBI gestellte Waffe war nach Angaben der Behörden unbrauchbar gemacht worden. Die Transaktion wurde umfassend audio- und videoaufgezeichnet.

Der geplante Angriff war für den 24. Oktober vorgesehen, an dem eine Veranstaltung der Hmong-Gemeinschaft, Minnesotas größter asiatischer Ethnie, im Einkaufszentrum stattfinden sollte, bei der viele Besucher erwartet wurden. Die Staatsanwaltschaft wirft Mohamud vor, eine Waffe zum Zweck eines bundesweiten Terrorismusverbrechens erworben und versucht zu haben, eine ausländische terroristische Organisation materiell zu unterstützen. Bereits im Jahr 2025 versuchte das FBI, Mohamuds Eltern zu kontaktieren, nachdem Anzeichen einer Radikalisierung festgestellt wurden, doch die Eltern wiesen die Versuche ab.

Dieser Fall unterstreicht die anhaltende Bedrohung durch vom IS inspirierte Terrorismuspläne und die Wachsamkeit der Sicherheitsbehörden. Für uns bei RADIO REEPERBAHN in Hamburg ist die Sicherheit unserer Hörerinnen und Hörer weltweit von Bedeutung, weshalb wir über solche Entwicklungen ausführlich berichten. Der Verdächtige bleibt bis zu einer für den 19. Oktober angesetzten Anhörung in Haft.

Symbolbild – Foto: cottonbro studio / Pexels

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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