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Massiver russischer Angriff auf Kyjiw fordert Tote

today7. Oktober 2026 3

Hintergrund
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Ein massiver russischer Angriff hat die ukrainische Hauptstadt Kyjiw und weitere Städte getroffen. Dabei kamen nach Angaben der Behörden mindestens zwei Menschen ums Leben, während Rettungskräfte weiterhin Trümmer durchsuchen. Der Angriff fällt auf den 74. Geburtstag von Kremlchef Wladimir Putin. In Kyjiw wurden die beiden Todesopfer in den Trümmern von Garagen im östlichen Stadtteil Darnyzja gefunden, wobei zwei weitere Personen lebend gerettet werden konnten. Nicht zu Wohnzwecken genutzte Gebäude im Bezirk Obolonskyj sowie Lagerhallen im Bezirk Podilskyj waren ebenfalls von den Einschlägen betroffen. Reporter vor Ort berichteten von zehn bis zwölf Explosionen in der Innenstadt.

Dutzende russische Raketen und Drohnen wurden bei dieser nächtlichen Offensive eingesetzt, wobei die ukrainische Luftabwehr nach eigenen Angaben 161 Flugkörper, darunter 130 Drohnen und 48 Marschflugkörper, abfangen konnte. Neben Kyjiw gerieten auch die Industriestädte Dnipro und Krementschuk unter massiven Beschuss. Besonders verheerend war ein Raketeneinschlag in Pryluki in der Region Tschernihiw, wo ein mehrstöckiger Wohnblock getroffen wurde, was mindestens vier Todesopfer und 20 Verletzte zur Folge hatte. Bereits am Vorabend forderte ein Drohnenangriff auf die nordukrainische Stadt Sumy ein Todesopfer und mehrere Verletzte.

Der Angriff erfolgte, nachdem der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Vorabend eindringlich vor einem bevorstehenden russischen Großangriff gewarnt hatte. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha bezeichnete den massiven russischen Angriff in der Nacht zum 7. Oktober als „Lieblingsgeschenk“ der russischen Generäle an Wladimir Putin zu dessen Geburtstag und verurteilte ihn als Kriegsverbrechen. Sybiha rief die internationalen Partner dazu auf, die Sanktionen gegen den militärisch-industriellen Komplex Russlands zu verschärfen und die Unterstützung für die Ukraine angesichts des bevorstehenden Winters auszubauen.

Dies ist nicht der erste Angriff auf die Infrastruktur der ukrainischen Hauptstadt in jüngster Zeit. Seit dem 1. Oktober wurden die wichtigen Brücken Kyjiws über den Fluss Dnipro wiederholt attackiert, wobei die Südbrücke nach mehreren Treffern vollständig für den Verkehr gesperrt werden musste und auch die Nordbrücke Schäden davontrug. Die Redaktion von RADIO REEPERBAHN in Hamburg verfolgt die Entwicklungen in der Ukraine aufmerksam und berichtet weiterhin über die Auswirkungen des Konflikts auf die Zivilbevölkerung.

Symbolbild – Foto: Faruk Tokluoğlu / Pexels

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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