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Im Hamburger Stadtteil Dulsberg hat der Bau des mit Spannung erwarteten FriedrichsWerks begonnen. Das vierstöckige Gebäude, das in Zukunft zahlreiche Handwerksbetriebe beherbergen soll, markiert einen wichtigen Schritt für die lokale Wirtschaft in Hamburg. Als Redaktion von RADIO REEPERBAHN Hamburg berichten wir über diese bedeutsame Entwicklung, die in etwa zwei Jahren, konkret mit dem Einzug der ersten Betriebe im Jahr 2028, abgeschlossen sein soll. Der neue Handwerker- und Gewerbehof an der Krausestraße 116, direkt am S-Bahnhof Friedrichsberg gelegen, wird 34 flexibel nutzbare Mieteinheiten bieten und soll die dringend benötigte urbane Gewerbefläche schaffen.
Dieser Baustart ist eine direkte Antwort auf die wachsende Flächenknappheit, die das Handwerk in Hamburg zunehmend herausfordert. Mit über 15.000 Betrieben ist das Hamburger Handwerk eine tragende Säule der Hamburger Wirtschaft, doch die Suche nach attraktiven Standorten zu bezahlbaren Konditionen in zentraler Lage wird immer schwieriger. Ziel des FriedrichsWerks ist es, kleinen und mittleren Betrieben moderne Flächen nah an ihrer Kundschaft zu bieten und so zu verhindern, dass diese ins Umland abwandern müssen. Damit sichert das Projekt wichtige Arbeits- und Ausbildungsplätze im Bezirk Hamburg-Nord und trägt zur vitalen Entwicklung der gesamten Hansestadt bei.
Das Gesamtinvestitionsvolumen für das FriedrichsWerk beläuft sich auf rund 22,6 Millionen Euro. Die Behörde für Wirtschaft, Arbeit und Innovation der Stadt Hamburg unterstützt das Projekt maßgeblich und fördert den Bau mit fünf Millionen Euro. Diese Investition unterstreicht das Engagement des Hamburger Senats, Rahmenbedingungen zu schaffen, die es dem Handwerk ermöglichen, in der Stadt zu bleiben und zu prosperieren. Besonders das Ausbaugewerbe, die Energietechnik und das Elektrohandwerk haben einen großen Bedarf an solchen urbanen Handwerkerhöfen.
Das FriedrichsWerk ist Teil der ambitionierten Gewerbehofstrategie des Hamburger Senats und der von der Handwerkskammer Hamburg entwickelten „Handwerkerhof-Strategie 2030“. Diese Strategien zielen darauf ab, bezahlbare Standorte im innerstädtisch verdichteten Raum zu schaffen und den Verdrängungsdruck auf die Betriebe zu mindern. Erfolgreiche Projekte wie die „Meistermeile“ in Lokstedt zeigen bereits, wie gut solche Konzepte angenommen werden und welch positiven Beitrag sie für die Stadtteile und das Hamburger Handwerk leisten. An dem feierlichen Spatenstich waren unter anderem Wirtschaftssenatorin Dr. Melanie Leonhard und Hjalmar Stemmann, Präsident der Handwerkskammer Hamburg, beteiligt, was die hohe Relevanz des Projekts für die Stadtentwicklung von Hamburg verdeutlicht.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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