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Unbekannte Täter haben in der Nacht zu Montag Schüsse auf eine iranische Bank in der Hamburger Altstadt abgegeben. Die Eingangstür der Saderat Bank Iran in der Deichstraße wurde von vier Kugeln durchschlagen. Zudem entdeckten Mitarbeiter und ein Passant am Montagmorgen gegen 8:40 Uhr Schmierereien an der Fassade des Gebäudes. Der Vorfall löste einen Großeinsatz der Hamburger Polizei aus.
Die Mitarbeiter der Bank gaben an, dass die Einschusslöcher gegen Mitternacht noch nicht vorhanden waren. Ein Anwohner will zwischen 1 und 2 Uhr in der Nacht Knallgeräusche gehört haben. Neben den sichtbaren Beschädigungen durch die Schüsse wurde an der Fassade des Gebäudes der Schriftzug „ASAD“ zweimal aufgesprüht.
Der Staatsschutz (LKA 7) hat die Ermittlungen in dem Fall übernommen, was auf eine mögliche politische Motivation der Tat hindeutet. Kriminalbeamte sicherten am Tatort umfangreich Spuren. Die Polizei Hamburg sucht zudem dringend Zeugen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht haben, und bittet um Hinweise. Wertvolle Erkenntnisse erhoffen sich die Ermittler auch von der Auswertung der Überwachungskameras der benachbarten Landeszentralbank, die sich direkt gegenüber der betroffenen Bankfiliale befindet.
Die Bedeutung des Schriftzugs „ASAD“ ist noch unklar. Es gibt verschiedene Interpretationen: Das arabische Wort „Asad“ bedeutet „Löwe“ und könnte auf das historische Löwen-Symbol Persiens verweisen, das bis zur Islamischen Revolution 1979 auf der iranischen Nationalflagge zu sehen war. Eine andere mögliche Deutung wäre ein Bezug zu Aisan Eslami Chalandar, einem bekannten exil-iranischen Social-Media-Influencer, der kürzlich zu Vandalismus aufgerufen haben soll. Die Polizei hat sich zu diesen möglichen Hintergründen oder einem Zusammenhang zwischen den Schmierereien und den Schüssen bislang nicht geäußert.
Verletzt wurde bei dem Angriff nach ersten Erkenntnissen niemand. Dieser Vorfall reiht sich ein in eine Serie von Schussabgaben in Hamburg, die sich in den vergangenen Tagen ereignet haben, darunter auf eine Shisha-Bar im Stadtteil Rotherbaum und ein Lebensmittelgeschäft in Barmbek. Ob es einen direkten Zusammenhang zwischen diesen Taten und dem Angriff auf die iranische Bank gibt, ist derzeit noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen, die das Team von RADIO REEPERBAHN Hamburg weiter verfolgen wird.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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