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In Bahrenfeld können im Jahr 2027 entgegen früherer Annahmen doch noch einige Trabrennen stattfinden. Dies ist eine gute Nachricht für den Hamburger Pferdesport, wie RADIO REEPERBAHN Hamburg berichtet. Der Grund dafür ist eine Verschiebung im Zeitplan der vorbereitenden Baumaßnahmen für die geplante Science City Hamburg, die nun später beginnen sollen als ursprünglich vorgesehen.
Das ambitionierte Projekt Science City Hamburg Bahrenfeld ist eines der größten Stadtentwicklungsvorhaben der Hansestadt und soll auf einer Fläche von rund 125 Hektar internationale Spitzenforschung, universitäre Ausbildung und innovative Unternehmen mit lebendigen Wohnquartieren und dem Volkspark verbinden. Langfristig sind in diesem Areal Tausende neue Wohneinheiten, Einrichtungen für Wissenschaftler und Studierende sowie zahlreiche Arbeitsplätze geplant. Die vollständige Entwicklung der Science City wird voraussichtlich bis in die 2040er Jahre dauern.
Die nun bekannt gewordene Verzögerung bei den Bauarbeiten bedeutet eine temporäre Entlastung für die Trabrennbahn, deren Pachtvertrag eigentlich nicht verlängert worden war. Obwohl frühere Berichte über ein baldiges Ende des Rennbetriebs am traditionellen Standort in Hamburg-Bahrenfeld spekulierten, ermöglichen die aufgeschobenen Baumaßnahmen nun doch die Austragung von Rennen im kommenden Jahr. Die Rennbahn in Bahrenfeld, die am 20. Juli 1880 eröffnet wurde, blickt auf eine lange Geschichte zurück.
Perspektivisch ist der Umzug der Traber nach Hamburg-Horn vorgesehen, wo auf dem Gelände der bestehenden Galopprennbahn eine Doppelrennbahn entstehen soll. Gespräche zur Zusammenführung beider Pferdesportarten laufen bereits seit vielen Jahren, wobei die Stadt Hamburg und die Trägervereine der Rennbahnen an Plänen für eine neue Sandbahn in Horn arbeiten. Die Finanzierung dieses Vorhabens soll unter anderem durch einen zweistelligen Millionenbetrag aus den Erlösen der Grundstücksverkäufe in Bahrenfeld gesichert werden.
Neben dem Trabrennsport wird die Trabrennbahn Bahrenfeld auch als Veranstaltungsort für Großkonzerte mit einer Kapazität von rund 40.000 Besuchern genutzt. Ab 2027 wird die Karsten Jahnke Konzertdirektion GmbH die Programmgestaltung für diese Großveranstaltungen übernehmen. Dies zeigt, dass das Gelände auch in einer Übergangsphase weiterhin eine wichtige Rolle im Kulturleben Hamburgs spielen wird.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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