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Baumfällungen für neue U3-Haltestelle in Barmbek

today5. Oktober 2026 8

Hintergrund
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In Hamburg-Barmbek haben die Vorbereitungen für den Bau der neuen U3-Haltestelle Fuhlsbüttler Straße begonnen. Wie RADIO REEPERBAHN Hamburg erfahren hat, werden im Bereich des Bahndamms insgesamt 72 Bäume gefällt, um Platz für das Infrastrukturprojekt der Hamburger Hochbahn zu schaffen. Die Fertigstellung der Station, die eine wichtige Lücke im U-Bahn-Netz schließen soll, ist für Sommer 2029 geplant.

Die Baumfällungen sind ein erster sichtbarer Schritt in den umfangreichen Bauvorbereitungen. Von den 72 zu fällenden Bäumen befinden sich 61 direkt im Bahndammbereich und sind somit unmittelbar vom Bau betroffen. Elf weitere Bäume gelten bereits als stark geschädigt oder nicht mehr entwicklungsfähig. Die Hochbahn betont, dass bei der Planung darauf geachtet wurde, den Eingriff in den Baumbestand so gering wie möglich zu halten, und 19 Bestandsbäume während der Bauzeit besonders geschützt werden. Als Ausgleich sind nach Abschluss der Arbeiten umfangreiche Neugestaltungen und Begrünungen vorgesehen, darunter die Pflanzung von 62 neuen Bäumen sowie Sträuchern, Stauden und weiteren Grünflächen. Auch die Dächer und Fassaden der künftigen Bahnsteighalle sollen begrünt werden, ergänzt durch Nist- und Fledermauskästen zum Schutz der Tierwelt.

Die Planungen für die neue Haltestelle an der Fuhlsbüttler Straße, die sich oberirdisch zwischen den Stationen Barmbek und Habichtstraße befinden wird, haben im Frühjahr 2026 ihren Planfeststellungsbeschluss erhalten. Die nun anlaufenden Vorbereitungsarbeiten werden voraussichtlich im Oktober 2026 beginnen, während der eigentliche Baustart für Anfang 2027 angesetzt ist. Die Investitionskosten für das Projekt belaufen sich auf rund 38,5 Millionen Euro.

Die neue U3-Haltestelle ist als oberirdische Anlage mit Seitenbahnsteigen konzipiert und wird das Einzugsgebiet besser erschließen. Sie soll rund 10.000 Menschen im Stadtteil Hamburg-Barmbek-Nord direkt an das U-Bahn-Netz anbinden, wobei etwa 2.600 Bewohner erstmalig einen Schnellbahnanschluss erhalten. Die Station wird über zwei Zugänge verfügen: einen Hauptzugang am östlichen Ende zur Fuhlsbüttler Straße, der barrierefrei mit Aufzügen ausgestattet wird, und einen weiteren Zugang am westlichen Ende, der eine neue Fußverbindung in Richtung Genslerstraße schafft. Nachhaltigkeitsaspekte spielen ebenfalls eine Rolle, mit einer offenen Bahnsteighalle für viel Tageslicht, begrünter Dachfläche und einer Photovoltaikanlage zur Energiegewinnung. Die Hamburger Hochbahn weist darauf hin, dass es während der Bauzeit zu temporären Unterbrechungen des U3-Betriebs kommen kann und wird über die genauen Auswirkungen rechtzeitig informieren.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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