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Israels Premier Netanjahu sieht islamistische Gesinnung bei Flydubai-Co-Piloten

today2. Oktober 2026 6

Hintergrund
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Ein gravierender Zwischenfall an Bord eines Flydubai-Fluges von Dubai nach Tel Aviv hat internationale Besorgnis ausgelöst und weitreichende Untersuchungen nach sich gezogen. Israels Premierminister Benjamin Netanjahu schreibt dem Co-Piloten, der den Kapitän angeblich angriff und einen mutmaßlichen Anschlag im Cockpit plante, eine islamistische Gesinnung zu. Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch, als der Co-Pilot den Kapitän auf dem Flug FZ1073 angriff, woraufhin Passagiere einen vermuteten Absturz des Flugzeugs verhinderten. Die Maschine, eine Boeing 737 Max 8 mit mehr als 170 Personen an Bord, musste daraufhin notlanden.

Premierminister Netanjahu erklärte am Donnerstag, dass der Co-Pilot, der von Israel als omanischer Staatsangehöriger identifiziert wurde, eine „radikal-islamistische Indoktrination“ durchlaufen habe und „eindeutig suizidal“ gewesen sei. Diese Einschätzung basiere auf „persönlichen Informationen“, die im Rahmen der laufenden Befragungen gewonnen wurden. Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz bezeichnete den Vorfall als „versuchten dschihadistischen Terroranschlag“. Berichten zufolge stürzte das Flugzeug während des Dramas über Saudi-Arabien innerhalb von weniger als 30 Sekunden um über 4.200 Meter ab, wobei das Seitenruder des Flugzeugs beschädigt worden sein soll.

Nur dem mutigen Eingreifen des verwundeten Kapitäns, Smit Machchhar, der es schaffte, die Cockpittür zu entriegeln, sowie den Passagieren und einer Reservebesatzung ist es zu verdanken, dass eine Katastrophe verhindert werden konnte. Der Passagier Yaniv Hayun wird als Held gefeiert, da er und weitere Israelis den Angreifer überwältigten und sogar bei der Stabilisierung des absackenden Flugzeugs halfen, was er angeblich seinen Kenntnissen aus der TV-Dokumentationsreihe „Air Crash Investigation“ zuschrieb. Das Flugzeug landete sicher am Flughafen Tabuk in Saudi-Arabien.

Der festgenommene Co-Pilot wurde inzwischen von den saudischen Behörden an die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) überstellt, wo die Untersuchung weitergeführt wird. An der internationalen Untersuchung sind Saudi-Arabien, die VAE, Israel, die USA und Oman beteiligt, um die genauen Umstände und Motive zu klären. Dabei werden alle möglichen Szenarien, von Terrorismus bis hin zu psychischen Problemen, in Betracht gezogen. Während US-Präsident Donald Trump eine mögliche Verbindung zum Iran andeutete, erklärte Netanjahu, es sei noch zu früh, um solche Schlussfolgerungen zu ziehen.

Flydubai hat als Reaktion auf den Vorfall alle Flüge nach und von Israel vorübergehend eingestellt und vor voreiligen Spekulationen gewarnt. Die Ermittlungen sollen nun aufklären, wie es zu diesem schwerwiegenden Sicherheitsverstoß kommen konnte und welche weiteren Maßnahmen erforderlich sind, um die Flugsicherheit auf internationalen Routen zu gewährleisten. Auch für unseren Hamburger Sender RADIO REEPERBAHN ist die Entwicklung dieses Falls von großer Bedeutung, da er die globale Vernetzung und die Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen unterstreicht.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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