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Polizeipräsident verlässt Hamburg

today1. Oktober 2026 3

Hintergrund
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Hamburgs Polizeipräsident Falk Schnabel wird die Hansestadt überraschend verlassen. Der 57-Jährige übernimmt künftig die Leitung des neu eingerichteten Dezernats für Sicherheit, Ordnung und Recht der Stadt Köln. Dieser Wechsel, der aus persönlichen und familiären Gründen erfolgt, bedeutet eine Rückkehr in seine frühere berufliche Heimat Nordrhein-Westfalen.

Falk Schnabel wurde am heutigen Donnerstag von einer Findungskommission der Stadt Köln für die Wahl zum Beigeordneten vorgeschlagen. Über seine Berufung soll der Kölner Stadtrat am 8. Oktober 2026 entscheiden. Im Falle seiner Wahl wird Schnabels Wechsel voraussichtlich im Frühjahr 2027 stattfinden. Bis dahin wird er seine Aufgaben als Polizeipräsident in Hamburg in vollem Umfang weiter wahrnehmen. Bereits vor seiner Amtszeit in der Hansestadt war der Jurist als Polizeipräsident in Köln tätig, von April 2022 bis Oktober 2023.

Schnabel hatte das Amt des Hamburger Polizeipräsidenten im November 2023 angetreten und folgt auf Ralf Martin Meyer, der in den Ruhestand gegangen war. Damit endet seine Amtszeit nach etwas mehr als drei Jahren an der Spitze der Hamburger Polizei. In seiner Wirkungszeit in Hamburg fielen unter anderem die Entwicklung einer gemeinsamen Strafverfolgungsstrategie von Polizei und Staatsanwaltschaft, der Aufbau eines Netzwerks für personenbezogenes Risikomanagement sowie der Ausbau der polizeilichen Drohnenabwehr. Zudem wurden unter seiner Leitung eine neue Polizeieinsatzzentrale gebaut und strategische Ansätze zur Stärkung der Sicherheit rund um den Hamburger Hauptbahnhof ausgebaut. Zuletzt leitete Schnabel im Auftrag der Innenministerkonferenz die Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Fußball ohne Gewalt“.

Politische Stimmen in Hamburg bedauern den angekündigten Abschied des Polizeipräsidenten. Sina Imhof, Vorsitzende der Grünen Fraktion Hamburg, bezeichnete Schnabels Weggang als „großen Verlust für unsere Stadt“ und lobte seine offene sowie zugewandte Art und sein Engagement für die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Grundrechte. Auch Sören Schumacher, innenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Hamburg, würdigte Schnabel als hochkompetenten, zugewandten und weitsichtigen Führer der Hamburger Polizei sowie als wertvollen Ratgeber und verlässlichen Partner für die Parlamentarier.

Für die Hamburger Polizei stehen damit weitere wichtige Personalentscheidungen an. Über Schnabels Nachfolge soll Anfang 2027 entschieden werden. Erst kürzlich gab es bereits einen Führungswechsel auf der Position des Polizeivizepräsidenten: Timo Zill hat zum Monatsende Mirko Streiber abgelöst, der nach 43 Dienstjahren bei der Polizei Hamburg in den Ruhestand ging. Wir von RADIO REEPERBAHN Hamburg werden Sie weiterhin über diese Entwicklungen auf dem Laufenden halten.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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