Hamburg Update

Ex-Vizekanzler Habeck dementiert Gerüchte über Parteigründung

today29. September 2026 7

Hintergrund
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Der frühere grüne Vizekanzler Robert Habeck hat aktuelle Spekulationen über eine mögliche Neugründung einer Partei eindeutig zurückgewiesen. In der ARD-Sendung „Caren Miosga“ erklärte Habeck unmissverständlich, dass an den kursierenden Gerüchten „nichts dran“ sei. Diese Klarstellung aus Berlin erreichte auch die Redaktion von RADIO REEPERBAHN in Hamburg und wird hier detailliert beleuchtet.

Die Gerüchte über eine parteipolitische Neugründung durch den ehemaligen Bundeswirtschaftsminister machten insbesondere im politischen Berlin die Runde. Ausgelöst wurden die Spekulationen unter anderem durch den Polit-Podcast „Machtwechsel“ der Journalisten Robin Alexander und Dagmar Rosenfeld. Dabei wurde die Idee verbreitet, Habeck könnte gemeinsam mit dem parteilosen ehemaligen Bundesverkehrsminister Volker Wissing eine neue politische Kraft ins Leben rufen. Manche Berichte sprachen sogar von der Möglichkeit, dass sich der neuen Formation auch Personen aus der CDU anschließen könnten.

Habeck selbst bezeichnete die Vorstellung einer solchen Parteigründung in der Sendung als „Unsinn“. Der 57-Jährige betonte, dass er die Spekulationen bereits vielfach gehört und zahlreiche Nachfragen dazu erhalten habe. Er bekannte sich zugleich klar zu seiner Partei, Bündnis 90/Die Grünen. Eine Rückkehr in die aktive Politik kann sich Habeck nach eigenen Angaben derzeit nicht vorstellen; es gebe „keine Pläne, es gibt keine Strategien, und es gibt auch kein Verlangen, in die Politik zurückzugehen“.

Stattdessen widmet sich der ehemalige Vizekanzler aktuell anderen Projekten. In diesen Tagen erscheint sein neues Buch mit dem Titel „Arctic Meltdown: Die Neuvermessung der Welt“, auf das er sich in den kommenden Monaten konzentrieren will. Habeck, der seit seinem Ausscheiden aus der Bundesregierung auch als Berater in Kopenhagen tätig ist, äußerte sich in der Talkshow zudem zur Situation der politischen Mitte und mahnte, dieser fehle eine Vorstellung von der Zukunft. Die Grünen verzeichnen indes in aktuellen Umfragen teilweise wieder leichte Zugewinne, während andere etablierte Parteien mit sinkenden Werten kämpfen.

Mit seiner deutlichen Absage erstickt Robert Habeck die Gerüchte um eine neue Parteigründung vorerst im Keim. Seine Aussagen unterstreichen den Wunsch nach Distanz zur aktiven Spitzenpolitik und die Konzentration auf publizistische Arbeit. Beobachter des politischen Geschehens in Deutschland werden seine weiteren Schritte dennoch aufmerksam verfolgen, auch wenn er sich selbst „vom Nordpol“ aus als politischer Beobachter sieht.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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