Listeners:
Top-Hörer:
play_arrow
RADIO REEPERBAHN Die Hits von St. Pauli
RADIO REEPERBAHN Dance Die Dance Hits von St. Pauli
play_arrow
RADIO REEPERBAHN 80er Die 80er Hits von St. Pauli
play_arrow
RADIO REEPERBAHN Weihnachten Die Weihnachts-Hits von St. Pauli
play_arrow
RADIO REEPERBAHN Deep Die Deephouse Hits von St. Pauli
play_arrow
RADIO REEPERBAHN 90er Die 90er Hits von St. Pauli
play_arrow
RADIO REEPERBAHN Malle Die Hits von Mallorca
play_arrow
RADIO REEPERBAHN Schlager Die Schlager Hits von St. Pauli
Die Bundeswehrübung „Red Storm Charlie“ in Hamburg ist nach dreitägiger Durchführung erfolgreich zu Ende gegangen. Die Bundeswehr zieht, wie von RADIO REEPERBAHN Hamburg erfahren, eine positive Bilanz der dreitägigen Übung, bei der die entscheidende Zusammenarbeit mit Behörden, Unternehmen und weiteren Organisationen im Ernstfall umfassend getestet und für gut befunden wurde.
Vom 24. bis 26. September 2026 trainierte die Bundeswehr unter Leitung des Landeskommandos Hamburg die zivil-militärische Zusammenarbeit, um die Elbmetropole auf mögliche Krisen- und Verteidigungslagen vorzubereiten. Das zugrunde liegende Szenario simulierte die Verlegung alliierter militärischer Kräfte an die Ostflanke des NATO-Bündnisgebietes aufgrund politischer Spannungen in den baltischen Staaten, wobei Deutschland als logistische Drehscheibe fungiert. Erstmals wurden dabei auch Truppenkolonnen aus anderen Bundesländern in das Hamburger Stadtgebiet verlegt. An der Übung nahmen rund 500 Soldatinnen und Soldaten sowie etwa 60 zivile Organisationen teil, darunter Hamburger Behörden, Hilfsorganisationen wie das Rote Kreuz und das Technische Hilfswerk (THW), sowie namhafte Unternehmen wie Airbus, die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), die Hamburg Port Authority (HPA) und das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE).
Die Szenarien der Übung waren vielfältig und realitätsnah. Getestet wurden unter anderem die Abwehr von Drohnenangriffen auf militärische Konvois, die Bewältigung eines Chemieunfalls und die Sabotage eines Zuges mit militärischen Gütern. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der medizinischen Versorgung bei einem Massenanfall von Verletzten, wofür beispielsweise eine behelfsmäßige Notaufnahme in einer Tiefgarage eingerichtet wurde, die auch Erkenntnisse aus dem Krieg in der Ukraine einfließen ließ. Die Übung umfasste zudem die Sicherstellung wichtiger Infrastruktur, Verkehrswege und Versorgungsstrukturen in Hamburg. Erstmals wurde auch die Cyberresilienz getestet, indem der Krisenstab der HPA mit einer simulierten Cyberattacke konfrontiert wurde.
Für die Hamburger Bevölkerung war die Übung durch militärische Fahrzeugbewegungen – darunter bis zu 70 teils gepanzerte Fahrzeuge – und Hubschrauberflüge sichtbar. Diese Bewegungen fanden überwiegend in den Nachtstunden statt, um den täglichen Verkehr und das öffentliche Leben in der Hansestadt so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. „Red Storm Charlie“ ist die dritte in einer Reihe von Übungen zur Stärkung der Resilienz und Verteidigungsfähigkeit in Hamburg, die auf „Red Storm Alpha“ im Jahr 2024 und „Red Storm Bravo“ im Jahr 2025 folgt. Die nächste Großübung, „Red Storm Delta“, ist bereits für den 30. September 2027 angekündigt.
Trotz begleitender Proteste, bei denen Kritiker die Militarisierung der Stadt anprangerten, zogen die Verantwortlichen, darunter Kapitän zur See Kurt Leonards, Kommandeur des Landeskommandos Hamburg, und Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank, eine durchweg positive Bilanz. Die Übung habe die Abläufe und Abstimmungen zwischen den zahlreichen militärischen und zivilen Akteuren deutlich verbessert und das Vertrauen in die gemeinsame Handlungsfähigkeit im Krisenfall gestärkt.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
© 2026 Copyright Eyecansee Communications GmbH & Co. KG