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Die geplante Übernahme des Hamburger Logistikunternehmens Zippel durch die chinesische Staatsreederei COSCO stößt auf erheblichen Widerstand in der Bundesregierung. Mehrere Bundesministerien äußerten „erhebliche Sicherheitsbedenken“ gegen das Vorhaben, bei dem COSCO 80 Prozent der Anteile an dem traditionsreichen Spediteur erwerben möchte. Diese Entwicklung signalisiert eine verstärkte Vorsicht der Bundesregierung gegenüber chinesischen Investitionen in kritische Infrastruktur in Deutschland, ein Thema, das in der Freien und Hansestadt Hamburg, einem zentralen Logistik-Hub, besonders aufmerksam verfolgt wird.
Die Bedenken konzentrieren sich laut einem Medienbericht, der sich auf vertrauliche Regierungsunterlagen beruft, auf die Gefahr strategischer Abhängigkeiten, die im Falle politischer Verwerfungen als Druckmittel genutzt werden könnten. Konkret wird befürchtet, dass China Transporte unterbrechen könnte, um politischen Druck auszuüben, ähnlich wie Russland in der Vergangenheit seine Gaslieferungen nutzte. Zudem wächst die Sorge vor einem möglichen Zugriff auf sensible Lieferkettendaten und die Einblicke in die innerdeutsche Logistik. Neben dem Bundeswirtschaftsministerium sollen sich auch das Bundesfinanz- und Bundesinnenministerium sowie das Auswärtige Amt und das Verteidigungsministerium für ein Verbot der Übernahme aussprechen, während das Bundesamt für Verfassungsschutz bereits im Vorfeld warnte.
Das Hamburger Unternehmen Zippel, das auf Containertransporte zwischen Seehäfen wie Hamburg und Bremerhaven und dem Binnenland spezialisiert ist, spielt eine wichtige Rolle in den deutschen Lieferketten. Besonders brisant ist dabei, dass ein großer Teil dieser sogenannten Hinterlandverkehre auf der Schiene abgewickelt wird und Zippel an Terminals in Ostdeutschland, darunter Berlin, Schkopau und Elsterwerda, teils hohe Umschlaganteile besitzt. Nach Informationen des „Handelsblatts“ ist Zippel auch für die logistische Unterstützung der Bundeswehr und im Konfliktfall für die NATO-Logistik zur deutschen Ostgrenze relevant, was die Sicherheitsbedenken zusätzlich verschärft.
Der geplante Erwerb durch COSCO wird auch im Kontext der bereits bestehenden Beteiligung der chinesischen Staatsreederei am Hamburger Containerterminal Tollerort (CTT) gesehen. COSCO hält dort seit 2023 einen Minderheitsanteil von 24,99 Prozent, ein Deal, der damals ebenfalls eine intensive politische Debatte über den wachsenden Einfluss Chinas auf strategisch wichtige Infrastruktur ausgelöst hatte. Die jetzigen Bedenken beziehen sich auf „kumulative Erwerbsvorhaben“, also eine schrittweise Ausweitung des chinesischen Einflusses entlang zentraler Transportketten, die ein Sicherheitsrisiko darstellen könnten.
Obwohl das Bundeskartellamt die Transaktion aus wettbewerbsrechtlicher Sicht im Februar genehmigt hatte, fiel die nationale Sicherheitsprüfung nicht in seinen Zuständigkeitsbereich. Eine endgültige Entscheidung über die Untersagung der Zippel-Übernahme steht noch aus, doch Insider gehen davon aus, dass die Bundesregierung das Vorhaben untersagen wird. Weder Zippel noch COSCO haben sich bisher umfassend zu den Berichten geäußert. Unserem Sender RADIO REEPERBAHN Hamburg liegen die Informationen aus verifizierten Quellen vor und wir bleiben weiterhin am Ball, um Sie über die Entwicklungen dieses sicherheitspolitisch brisanten Vorgangs auf dem Laufenden zu halten.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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