Hamburg Update

Bericht über mögliches US-Waffenangebot an China

today28. September 2026

Hintergrund
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Die jüngste diplomatische Verwicklung zwischen den USA und China sorgt für Aufsehen und wirft ernsthafte Fragen über die amerikanische Außenpolitik auf. Wie uns bei RADIO REEPERBAHN Hamburg bekannt wurde, soll US-Präsident Donald Trump seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping ein bemerkenswertes Waffenangebot unterbreitet haben. Diese brisante Information wurde am Sonntag, dem 27. September 2026, von David Perdue, dem US-Botschafter in China, in einem Fernsehinterview mit Fox News enthüllt. Das Außenministerium in Washington dementierte jedoch umgehend und erklärte, dass ein Waffenverkauf an China gesetzlich verboten sei und es keinerlei derartige Angebote oder Pläne gäbe.

Das angebliche Angebot kommt im Kontext eines erst kürzlich beendeten Staatsbesuchs von Xi Jinping in Washington (23.-25. September 2026) und wird als außergewöhnlich sowie als „atemberaubende Abkehr von jahrzehntelanger US-Außenpolitik“ beschrieben. Das liegt daran, dass China von den meisten US-Politikern beider Parteien als der größte militärische, wirtschaftliche und diplomatische Rivale der Vereinigten Staaten angesehen wird. Botschafter Perdue zitierte Präsident Trump in dem Interview mit den Worten: „Hey, wir verkaufen Waffen an andere Leute auf der ganzen Welt,“ und fügte hinzu, Trump habe Präsident Xi tatsächlich gefragt, ob dieser welche kaufen wolle.

Besonders pikant ist die Offerte im Hinblick auf die langjährigen Spannungen um US-Waffenverkäufe an Taiwan. Peking betrachtet die demokratisch regierte Insel als abtrünnige Provinz, die notfalls mit militärischer Gewalt wieder mit dem Festland vereinigt werden soll und lehnt die US-Waffenlieferungen strikt ab. Die Vereinigten Staaten sind jedoch durch ein eigenes Gesetz verpflichtet, Taiwan Waffen zur Selbstverteidigung zur Verfügung zu stellen. Perdues Äußerungen fielen zudem am Rande heikler Verhandlungen über ein milliardenschweres Verteidigungspaket für Taiwan. Es wurde bereits in der Vergangenheit berichtet, dass Trump ein früheres 14-Milliarden-Dollar-Waffenpaket für Taiwan als „sehr gutes Verhandlungsargument“ gegenüber China bezeichnete, was Bedenken hinsichtlich der Sicherheit Taiwans schürte.

Während das US-Außenministerium kategorisch betonte, dass US-Recht Waffenverkäufe an China verbietet und es keine Angebote oder Pläne gebe, äußerte sich das Weiße Haus durch einen Beamten dahingehend, dass die USA keine Pläne zum Verkauf von Waffen an China hätten. Eine explizite Bestätigung oder Dementierung, ob Präsident Trump die Frage an Xi Jinping überhaupt gestellt hat, blieb jedoch aus. Chinas Außenministerium reagierte verhalten auf die Berichte und erklärte lediglich, dass China seine Verteidigungsfähigkeiten nach Bedarf stärke und sich für den Weltfrieden und die Stabilität einsetze.

Ein solcher Vorstoß des US-Präsidenten, sollte er tatsächlich in der von Botschafter Perdue geschilderten Form stattgefunden haben, würde nicht nur die amerikanische Außenpolitik fundamental in Frage stellen, sondern auch für erhebliche Verunsicherung unter den US-Partnern in Ostasien sorgen, die militärisch von Washington unterstützt werden und sich von China bedrängt fühlen. Die Einhaltung gesetzlicher Verbote und eine konsistente diplomatische Linie sind für die Stabilität der Region und die Glaubwürdigkeit der USA, auch aus Sicht unserer Zuhörer hier in Hamburg, von entscheidender Bedeutung.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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