Hamburg Update

Politbarometer

today25. September 2026

Hintergrund
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Die Unzufriedenheit mit der amtierenden Regierungskoalition aus CDU/CSU und SPD hat im aktuellen ZDF-Politbarometer einen beispiellosen Höhepunkt erreicht. Knapp drei Viertel der Befragten, exakt 74 Prozent, äußern sich unzufrieden mit der Arbeit des schwarz-roten Bündnisses. Lediglich 20 Prozent der Menschen in Deutschland sind mit der Leistung der Koalition zufrieden. Dies markiert den höchsten Unzufriedenheitswert in der aktuellen Legislaturperiode, wie die Forschungsgruppe Wahlen feststellt.

Die persönliche Beliebtheit von Bundeskanzler Friedrich Merz ist ebenfalls auf einem Tiefpunkt angelangt. Laut dem ZDF-Politbarometer sind 79 Prozent der Befragten der Meinung, dass Merz einen eher schlechten Job als Kanzler mache. Nur 17 Prozent bewerten seine Leistungen als gut. Diese Zahlen werden durch den ARD-DeutschlandTREND bestätigt, der eine Zufriedenheit von lediglich 13 Prozent mit der Arbeit des Kanzlers zeigt. Eine deutliche Mehrheit von 65 Prozent der Befragten bezweifelt zudem, dass Friedrich Merz bis zur nächsten regulären Bundestagswahl im Frühjahr 2029 im Amt bleiben wird.

In der entscheidenden Sonntagsfrage, die die Wählerstimmung abbildet, liegt weiterhin die AfD vorne. Das ZDF-Politbarometer vom 25. September 2026 weist der Partei 28 Prozent der Stimmen zu, ein Anstieg um einen Prozentpunkt. Auch andere aktuelle Umfragen, wie der ARD-DeutschlandTREND und Erhebungen von Ipsos und INSA, sehen die AfD konstant zwischen 27 und 29 Prozent. Die Regierungsparteien CDU/CSU liegen in den meisten Umfragen bei etwa 20 bis 21 Prozent, die SPD bei 12 bis 13 Prozent. Die Grünen bewegen sich um 14 bis 15 Prozent, während die FDP mit Werten um 4 bis 5 Prozent weiterhin um den Einzug in den Bundestag kämpft.

Die Gründe für die breite Unzufriedenheit sind vielfältig. So äußern 67 Prozent der Befragten Zweifel daran, dass Bundeskanzler Merz seinen angekündigten Reformkurs erfolgreich fortsetzen kann. Gleichzeitig halten 85 Prozent der Deutschen grundlegende Reformen, auch wenn sie mit finanziellen Belastungen und Einschnitten verbunden sind, für wichtig. Besonders kritisch wird die Regierung im Umgang mit den steigenden Energiepreisen gesehen: 78 Prozent der Bürgerinnen und Bürger sind der Ansicht, die Bundesregierung tue hier zu wenig.

Die Stimmung in der Bevölkerung spiegelt sich auch in einem sinkenden Sachvertrauen in die Regierungsparteien wider, wovon die AfD zu profitieren scheint. Dies ist ein klares Signal an die Politik in Berlin und darüber hinaus, wie wir bei RADIO REEPERBAHN Hamburg die aktuellen Entwicklungen aufmerksam verfolgen. Die anhaltend hohe Unzufriedenheit und die starken Umfragewerte der AfD unterstreichen die Herausforderungen, vor denen die „Schwarz-Rote“ Koalition steht, insbesondere nach rund 500 Tagen Regierungszeit von Kanzler Merz.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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